Bitteres Aus im ÖFB- Cup!

LASK neuer Angstgegner der Veilchen?

LASK Linz FK Austria Wien

LASK Linz - FK Austria Wien 1:0 (1:0)

Linzer Stadion, 3.500 Zuschauer, SR Brugger
Tore: Jun (21., 33., 36.), Krammer (79.), Topic (85.Freistoß, 91.).

LASK Linz: Cavlina - Bubenik, Margreitter, Chinchilla-Vega, Hart - Metz, Aufhauser, Prager (83./Piermayr), Majabvi, Saurer (87./Bichelhuber) - Mayrleb (75./Skuletic)

Austria: Lindner - Standfest, Bak (57./Suttner), Dragovic, Ortlechner - Klein (65./Liendl), Junuzovic, Baumgartlinger, Acimovic - Linz, Schumacher (72./Diabang)

Erste "echte" Niederlage im Cup seit 2002

Ab sofort tanzt der FK Austria Wien nur noch auf einer Hochzeit. Erstmals seit März 2002 (2:3 gegen Untersiebenbrunn) haben die Veilchen wieder ein Cupspiel in der regulären Spielzeit verloren. Im Achtelfinale war beim LASK nach einem 0:1 Endstation. Jetzt bleibt nur die Möglichkeit, sich über die Meisterschaft für einen internationalen Bewerb zu qualifizieren.

Und täglich grüßt das Murmeltier. Wie schon beim Bundesliga-Spiel am Samstag in Wien war auch diesmal Rene Aufhauser der Sargnagel. Der Ex-Salzburger ebnete mit einem Treffer unmittelbar vor der Pause den Linzern den Weg in die nächste Runde.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war auch auf dem Feld nur sehr wenig Erwärmendes zu sehen. Coach Karl Daxbacher schenkte nahezu derselben Elf wie beim 0:1 am Samstag das Vertrauen, brachte nur Dragovic statt Suttner.

Das Match lief allerdings ähnlich wie in Wien ab. Die Austria bemüht, aber mit zu wenig Zug aufs Tor, wenn es gefährlich wurde, dann nur aus Standards, Linz bzw. Bak vergaben aber jeweils nach Acimovic-Freistößen (20. und 29.).

Der Treffer fiel, aber leider auf der anderen Seite: Fersler von Prager an der Strafraumgrenze, Aufhauser traf den Ball perfekt und scharf ins kurze Eck (43.).

Ab diesem Zeitpunkt wurde es noch schwieriger, denn Violett lief dem Rückstand nach, der LASK lauerte geschickt auf seine Chancen und hatte bereits in der 51. Minute durch einen Stangen-Kopfball von Margreitter sowie in der 79. Minute durch einen Saurer-Stangenschuss weitere Matchbälle.

In der Schlussphase warf die Austria noch einmal alles nach vorne, blieb aber erfolglos. Jetzt beginnt eine neue Zeitrechnung, denn der Cup und Austria Wien waren lange Jahre ein unzertrennliches Doppel.

Vier Cuptitel in Folge, sechs Finalteilnahmen en suite - jetzt ist die stolze Serie vorbei...

Quelle: www.fk-austria.at

Bittere Niederlage

Nach 21 Heimspielen eine Niederlage

FK Austria Wien Lask FK Austria Wien - LASK 0:1(0:0)
Franz-Horr-Stadion, 7.900 Zuschauer, SR Eisner

Tor: 0:1 (59.) Aufhauser

FK Austria Wien: Lindner - Standfest, Bak, Ortlechner, Suttner - Klein (70. Sulimani), Baumgartlinger (77. Hattenberger), Junuzovic, Acimovic - Linz (64. Diabang), Schumacher

LASK: Cavlina - Bubenik, Margreitter, Chinchilla-Vega, Prettenthaler - Aufhauser, Majabvi (64. Piermayr) - Metz, Prager (74. Zakany), Saurer - Mayrleb (87. Skuletic)

Schade...

Die Wiener Austria muss im tief winterlichen Horr-Stadion eine bittere 0:1-Heimniederlage gegen den LASK hinnehmen. In einer ausgeglichenen Partie erzielte der LASK nach einer Stunde die etwas glückliche Führung durch Aufhauser, der die Veilchen leider nichts Zählbares entgegen setzen konnten.

© Fritz Duras

Bei tiefwinterlichen Bedingungen mit Schneefall und Minustemperaturen erwischte der LASK den deutlich besseren Start. In Minute zwölf hätte eine Kombination zweier Ex-Veilchen beinahe die 1:0-Führung für die Linzer gebracht. Christoph Saurer setzte Florian Metz ideal im Strafraum ein, aber dieser scheiterte aus sieben Meter völlig freistehend an Heinz Lindner. Eine tollen Parade des violetten Youngsters, der kurzfristig für den verletzten Robert Almer in die Bresche springen musste. Nur drei Minuten später stand Saurer plötzlich allein vor dem violetten Tor, traf aber den Ball zum Glück nicht richtig.

© Fritz Duras

Gleich im Anschluss klopfte Zlatko Junuzovic mit einem schönen Drehschuss, der knapp über die Latte ging, erstmals beim gegnerischen Tor an (16.). Mit Fortdauer des Spieler übernahmen die Veilchen langsam das Kommando im Horr-Stadion. Bei schwierigen Bodenbedingungen rollte das Spiel zusehends Richtung LASK-Tor. Ein Linz-Schuss knapp innerhalb des Strafraums konnte Cavlina gerade noch parieren (19.) und auch kurz darauf war es wieder Roland Linz, der nach einer Standfest-Flanke zwei Linzer stehen ließ, ehe er wieder an Cavlina scheiterte. Fast mit dem Pausenpfiff scheiterte dann noch Milenko Acimovic per Knopf noch knapp.

Die zweite Hälfte begann abermals denkbar glücklich für die Austria, denn gleich nach Wiederanpfiff stürmte Christian Mayrleb alleine auf das violette Tor und wurde fälschlicher Weise wegen Abseits zurückgepfiffen. Keine Gnade kannte Fortuna nach knapp einer Stunde: Manuel Ortlechner blockte einen Schuss von Florian Metz genau vor die Füße von Rene Aufhauser ab, der Lindner aus kurzer Distanz keine Chance mehr ließ (59.).

Die Veilchen bemühten sich nach diesem Rückstand zwar redlich, Zählbares kam aber trotz eines Eckenverhältnisses von 9:0 und 15 zu 9 Torschüssen nicht mehr heraus. In der 90. Minute hatte Junuzovic noch das 1:1 auf dem Fuß, aber auch ihm rutschte der Ball aus guter Position über den Fuß.

Damit endet nach 21 Spielen die stolze Heimserie der Wiener Austria. Der LASK feiert dagegen den ersten Sieg im Horr-Stadion seit dem 29. April 1998 und beendete damit auch den fast ein Jahr dauernden Auswärtsfluch ohne vollen Erfolg.

Quelle: www.fk-austria.at

Wichtige Punkte liegen gelassen

Trotz Überzahl nur Remis

SV Mattersburg Austria SV Mattersburg - FK Austria Wien 1:1 (0:1)
Pappelstadion, 4.800 Zuschauer, SR Gangl

Torfolge: 0:1 Acimovic (8./Elfmeter), 1:1 Waltner (63.)

SV Mattersburg: Borenitsch - Farkas, Malic, Chrappan, Pauschenwein (46./Sedloski) - Spuller, Seidl, Stjepanovic (57./Waltner), Mörz, Doleschal (85./Atan) - Naumoski

FK Austria Wien: Almer - Standfest (87./Liendl), Bak, Dragovic, Suttner - E. Sulimani (67./Klein), Baumgartlinger, Junuzovic, Acimovic - Linz, Schumacher (79./Diabang)

In der Frühjahrssaison noch ungeschlagen

Der FK Austria Wien bleibt im Frühjahr zwar weiterhin ungeschlagen, allerdings wäre beim SV Matterbsurg nach einem Traumstart mehr als nur ein Unentschieden drinnen gewesen.

Mattersburg - FK Austria Wien am 26.02.2010

Copyright © Fritz Duras

Programmgemäßer Auftakt im Burgenland: Nach einem Traumpass von Schumacher auf seinen Sturmpartner Roland Linz, der von Keeper Borenitsch im Strafraum von den Beinen geholt wurde, verwandelte Milenko Acimovic per Elfmeter mit seinem 10. Saisontor zur raschen Führung auf 1:0 (8.).

Und Violett setzte nach, erspielte sich einige tolle Möglichkeiten, aber sowohl Schumacher aus kurzer Distanz (15.), Linz nach einem Alleingang (18.), Standfest und Bak per Kopf (23. bzw. 32./Latte) verabsäumten es, den Sack früh zuzumachen.

Mattersburg - FK Austria Wien am 26.02.2010

Copyright © Fritz Duras

Stattdessen kamen die Hausherren, die in der 28. Minute erstmals auf das Austria-Gehäuse ballerten, nochmals auf und hatten durch Spuller, dessen Schuss aber der wiedergenesene Almer bravourös entschärfte, eine gute Chance.

Nach dem Wechsel wurde Mattersburg immer stärker, verlor Violett ein wenig den Faden und musste nach einer Unachtsamkeit den bereits in der Luft liegenden Ausgleich hinnehmen: Spuller setzte sich auf der rechten Seite durch, seine scharfe Hereingabe verwertete Waltner im Fallen vom Fünfer (63.).

Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde es wieder jenes hart umkämpfte Duell der Veilchen in Mattersburg wie es in den vergangenen Jahren zumeist der Fall war. Aber Mattersburg bzw. Naumoski, der für eine Schwalbe Gelb-Rot kassierte (68.), schwächte sich in der Schlussphase zum Glück selber etwas.

Die Austria vergab zuvor noch durch einen Junuzovic-Schuss (59.), danach einem von Klein, der alleinstehend vor Borenitsch scheiterte (77.) und einen Liendl-Kracher (90.) den Matchball und damit auch zwei wertvolle Punkte im Titelkampf.

Quelle:FK Austria Wien

Die Aufholjagd geht weiter!

Torfestival in Favoriten

Austria.gif KärtnenFK Austria Wien - SK Austria Kelag Kärnten 4:1 (1:1)
Horr-Stadion, 7.214 Zuschauer, SR Hameter

Torfolge: 1:0 ( 4.) Schumacher, 1:1 (27.) Troyansky, 2:1 (61.) Schumacher, 3:1 (68.) Standfest, 4:1 (78.) Acimovic

FK Austria Wien: Lindner - Standfest, Bak, Dragovic, Suttner - E. Sulimani (65./Klein), Baumgartlinger, Junuzovic, Acimovic (79./Liendl) - Linz (56./Diabang), Schumacher

SK Austria Kelag Kärnten: Schranz - Riedl, Elsner, Gramann, Sollbauer - Blanchard (49./Pucker) - Troyansky (72./Kröpfl), Kaufmann, Dollinger, Sandro - Aleksic (80./Pink)

Schumacher mit Doppelpack

Die Wiener Austria feiert gegen Austria Kärnten am Samstag einen verdienten 4:1-Erfolg. Dank eines Schumacher-Treffers in den Anfangsminuten ging man früh in Führung, aber Fernando Troyansky konnte noch vor der Pause für den Tabellenletzten ausgleichen. In der zweiten Hälfte stellten wieder Schumacher, Joachim Standfest und Milenko Acimovic den deutlichen Erfolg sicher. Mit diesem Sieg haben die Violetten zumindest bis zum morgigen Spiel von Salzburg gegen den LASK auf die Tabellenspitze aufgeschlossen.

Austria Kaernten 20.02.2010

© Fritz Duras, Austria 80

Die Veilchen erwischten gegen die Klagenfurter gleich einen perfekten Start. Milenko Acimovic hob in der fünften Minute einen seiner gefürchteten Freistöße in den Strafraum und Schumacher köpfte zum 1:0 ein. Ein Auftakt nach Maß also, dem rund 20 Minuten Leerlauf auf beiden Seiten folgte. Dann wäre es aber beinahe schon 2:0 für die Daxbacher-Truppe gestanden: Julian Baumgartlinger schoss Luka Elsner an, der Ball drehte sich gefährlich Richtung Tor aber Schranz konnte mit einem tollen Reflex gerade noch klären.

Austria Kaernten 20.02.2010

© Fritz Duras, Austria 80

Nicht ganz eine halbe Stunde war gespielt, da gelang den Kärntnern mit der einzigen Chance des gesamten Spiels wie aus dem Nichts der Ausgleich. Nach einer Ecke von rechts stieg Ex-Veilchen Fernando Troyansky am höchsten und traf per Kopf zum völlig überraschenden 1:1. Erst in den Schlussminuten vor der Pause gab es noch eine gute Möglichkeit auf die abermalige vioelette Führung. Wieder war es Julian Baumgartlinger, der eine Freistoß-Flanke von Milenko Acimovic wuchtig auf das gegnerische Tor köpfte, doch Schranz konnte einmal mehr parieren.

In der Nachspielzeit wurde noch der heranstürmende Zlatko Junuzovic an der Strafraumgrenze gefoult, der folgende Freistoß brachte aber nichts ein. Auffälligster Mann vor der Pause war eindeutig Schiedsrichter Markus Hameter, der sich einige Fehlpfiffe leistete und den Spielfluss oft wegen Kleinigkeiten völlig unnötig unterbrach.

Die Austria kam deutlich frischer aus der Kabine und zog sofort ein Powerplay auf. Direkt nach der Gelb-Roten Karte für den erst eingewechselten Peter Pucker brachte Schumacher die Austria mit 2:1 in Front. Der Brasilianer drückte eine Maßflanke von Markus Suttner wuchtig über die Linie (60.).

Und die Violetten legten nach, denn nur acht Minuten später brachte Joachim Standfest den Sieg ins Trockene, nachdem Junuzovic das Leder zuvor nur knapp an der rechten Stange vorbeigeschoben hatte. Milenko Acimovic legte von der linken Seite aus auf, „Momo" Diabang scheiterte noch am Fuß eines Gegners, aber im zweiten Anlauf knallte Standfest den Ball ins Tor (68.). Den Schlusspunkt setzte Milenko Acimovic, der ein Baumgartlinger-Zuspiel gekonnt annahm und Schranz ohne Probleme zum 4:1-Endstand bezwang.

Quelle: www.fk-austria.at

Glimpflicher Einstieg in die Frühjahrssaison

Torfestival im Horr- Stadion

FK Austria Wien Kapfenberg.gif

FK Austria Wien - SV Superfund Kapfenberg 4:3 (2:1)

Horr-Stadion, 7.000 Zuschauer, SR Brugger
Tore: 0:1 (20.) Pavlov 1:1 (23.) Linz, 2:1 (45+2.) Linz, 2:2 (47.) Heinz, 3:2 (59.) Klein, 3:3 (73.) Pavlov, 4:3 (81.) Acimovic (Elfmeter)

Austria: Safar (27./Lindner) - Standfest, Bak, Dragovic, Suttner - Klein, Hattenberger (77./Schumacher), Junuzovic, Acimovic - Linz, Diabang (69./Baumgartlinger)

Kapfenberg: R. Wolf - Gansterer, Rauscher, Fukal, Schellander - Hüttenbrenner, Siegl (66./Sencar), Majstorovic, Felfernig - Pavlov, Heinz (90./Alar)

Gelungenes Debüt von Roland Linz

Roland Linz feierte beim 4:3-Heimsieg der Wiener Austria gegen Kapfenberg einen Auftakt nach Maß. Noch vor der Pause drehte der neue violette Goalgetter mit einem Doppelpack die Partie und krönte damit sein Comeback bei den Veilchen nach fast vier Jahren. In Hälfte zwei dieser chancenreichen Partie ging es in einer ähnlichen Tonart weiter. Kapfenberg glich abermals aus, Florian Klein brachte die Austria wieder in Front und nachdem den Steirern sogar noch das 3:3 gelang, brachte Milenko Acimovic per Elfmeter den Sieg ins Trockene.

Austria Kapfenberg 13.02.2010

© Fritz Duras, Austria 80

Bei dieser ersten Hälfte wurden den Austria-Fans im Horr-Stadion sicher nicht kalt. Kapfenberg versteckte sich vom Anpfiff weg nicht und kam bereits in Minute zwei zur ersten guten Möglichkeit. Markus Suttner konnte einen Heinz-Schuss aus kurzer Distanz nach einem Corner gerade noch von der Linie kratzen (3.). Mit der nächsten Aktion klopften erstmals die Veilchen ordentlich an. Matthias Hattenberger setzte eine hohe Freistoß-Vorlage von Milenko Acimovic an die linke Stange.

Austria Kapfenberg 13.02.2010

© Fritz Duras, Austria 80

Gleich im Gegenzug wiederum Glück für die Daxbacher-Truppe, als Marek Heinz plötzlich alleine auf Szabolcs Safar zustürmte, der das 1:1-Duell gegen den Tschechen für sich entscheiden konnte (7.). Nach 20 Minuten durften die Gäste dann aber doch jubeln. Wieder klärte Markus Suttner einen Schuss auf der Linie und im zweiten Anlauf versenkte Srdjan Pavlov das Leder zur Führung für die Steirer. Das erste Gegentor in der Meisterschaft nach mehr als acht Stunden Spielzeit!

Die Austria gab aber nicht einmal zwei Minuten später die richtige Antwort. Joachim Standfest hob den Ball in den Strafraum, wo sich Rückkehrer Roland Linz geschickt gegen Gerald Gansterer durchsetzte und mit seinem 47. Bundesliga-Treffer zum vielumjubelten Ausgleich einnetzte.

Kapfenberg spielt aber weiter flott mit und hatte Pech, als Rauscher einen Kopfball an die Latte setzte und auch im zweiten Anlauf nach sensationeller Safar-Parade. Schwerer Wehmutstropfen: Safar verletzte sich bei dieser Aktion schwer, erlitt voraussichtlich eine Schulterverletzung, die ihn mehrere Monate außer Gefecht setzen dürfte. Da auch Robert Almer derzeit verletzt passen muss, schlug die große Stunde für den 19-jährigen Heinz Lindner. Unter anfeuernden Rufen der Osttribüne feierte der Youngster also gleich zum Start der Frühjahrsmeisterschaft seine Feuertaufe. Ein anderer sorgte mit Tor Nummer zwei endgültig für ein Comeback nach Maß im Horr-Stadion. Roland Linz schoss aus wenigen Metern ein, nachdem Acimovic zuvor drei Kapfenberger genarrt hatte (47.).

Die Veilchen wollten an diesem Abend auf keinen Fall Punkte liegen lassen und drückten mächtig aufs Tempo. Einen Junuzovic-Kracher konnte Raphael Wolf im Tore der Gäste gerade noch parieren, bei der schönsten Aktion des Spiels hatte er dann aber keine Chance mehr. Milenko Acimovic mit dem tiefen Lochpass auf Roland Linz, dieser legte quer und Florian Klein rollte den Ball ins leere Tor (59.).

Einmal mehr konnte Kapfenberg durch Pavlov noch ausgleichen, weil die violette Hintermannschaft nicht schnell genug schaltete und auch Heinz Lindner beim Herauslaufen zu lange zögerte. Dennoch gab es mit dem Schlusspfiff drei Punkte für die Wiener Austria. KSV-Schlussmann Raphael Wolf stieß Roland Linz im Strafraum um, und Acimovic verwertete eiskalt zum 4:3-Endstand.

Mann des Spiels war aber zweifellos Roland Linz, traf er doch zwei Mal selbst, legte den dritten Treffer auf und holte den spielentscheidenden Elfmeter heraus. Kleiner Schönheitsfehler: Beim herausgeholten Elfmeter zog er sich einen Einriss im Schultereck-Gelenk zu. Eine ähnliche Verletzung die derzeit bereits Tormann Rober Almer plagt. Wie lang der neue Fanliebling pausieren muss, steht noch nicht fest. Mit diesem wichtigen Auftaktsieg der Wiener Austria rückt die Spitze in der Bundesliga noch näher zusammen. Nur mehr drei Punkte trennen die Veilchen nach ihrem sechsten Meisterschaftsheimsieg in Serie (bereits 20 Spiele ungeschlagen) noch vom neuen Tabellenführer Salzburg.

Quelle: www.fk-austria.at

5:1 Debakel

Kein guter Abgang

CD Nacional Funchal Austria.gif

CD Nacional Funchal - FK Austria Wien: 5:1 (0:1)
Funchal, 1.500 Zuschauer, SR Costas Kapitanis

Torfolge: 0:1 Schumacher (21.), 1:1 Ruben Micael (23.), 2:1 Mateus (33.), 3:1 Ruben Micael (57.), 4:1 Tomasevic (61.), 5:1 Felipe Lopes (66.)

CD Nacional Funchal: Bracali - Patacas, Felipe Lopes, Tomasevic, Nuno Pinto - Pecnik (60./Aurelio), Halliche, Leandro Salino, Ruben Micael (75./Pacheco) - Mateus, Edgar (70./Amuneke)

FK Austria Wien: Almer - Vorisek, Bak, Ortlechner, Suttner - Baumgartlinger - Klein, Junuzovic (81./Liendl), Acimovic - Schumacher (68./Hattenberger), Diabang (74./Topic)

Ohne einem Sieg die Gruppenphase beendet

Die Wiener Austria kassiert im letzten Gruppenspiel der Europa League-Gruppephase bei Nacional Funchal auf Madeira zum Jahresausklang eine bittere 1:5-Pleite. Die Veilchen begannen gut und gingen durch Schumacher mit 1:0 in Front. Noch vor der Pause konnten die Portugiesen das Spiel aber drehen. Ruben Micael und Mateus stellten nach Unaufmerksamkeiten in der violetten Hintermannschaft auf 2:1 nach 45 Minuten. Ruben Micael mit seinem zweiten Tor, Tomasevic und Felipe Lopes sorgten in Hälfte zwei für den 1:5-Endstand. Die Winterpause scheint also gerade recht zu kommen, um die Akkus für die intensive Vorbreitung im Jänner ordentlich aufzuladen.

Die Austria zeigte auf der Atlantikinsel zunächst wenig Respekt. Zwar hatte Funchal durch einen abgeblockten Salino-Schuss die erste gute Chance (3.), in Führung ging aber die Elf von Coach Karl Daxbacher. Nachdem zuvor „Momo" Diabang bereits nach einem Junuzovic-Lochpass zu Unrecht zurückgepfiffen wurde (16.) und auch ein Weitschuss von Florian Klein nur den Kopf eines Gegners und nicht das Tor fand (19.), klappte es zwei Minuten später im dritten Anlauf.

Wie schon so oft in dieser Saison war es Kapitän Milenko Acimovic, der den Treffer vorbereitete. Seine Vorlage von der Seite drückte Schumacher aus kurzer Distanz über die Linie (21.). Das erste Auswärtstor der Wiener Austria in dieser Europa League-Saison war da. Wie im Hinspiel traf der Brasilianer, der die Europa League damit immerhin mit drei Toren abschloss.

Die Freude währte aber nicht einmal zwei Minuten. Mateus hängte Manuel Ortlechner ab, Markus Suttner erreichte dessen Querpass gerade nicht mehr und so hatte Ruben Micael keine Schwierigkeiten zum Ausgleich abzustauben. Wenig später stand wieder Mateus im Mittelpunkt. Der angolesische Teamstürmer verlud mit einer durchsichtigen Körpertäuschung die komplette Abwehr der Austria, wurde nicht attackiert und verwertete so problemlos ins kurze Eck. Ein mehr als vermeidbares Tor, wenn mit etwas mehr Konzentration ans Werk gegangen wäre.

Eine Großtat von Robert Almer verhinderte vor der Pause zunächst noch einen weiteren Treffer, als er einen Pecnik-Kopfball gerade noch an die Latte drehte. Beim dritten Treffer für Funchal durch Ruben Micael (57.) konnte der violette Torhüter dafür nur mehr zusehen. Der brandgefährliche Mittelfeldspieler enteilte Markus Suttner und schob mit seinem bereits siebenten Europa League-Treffer zum 3:1 ein. Tomasevic traf danach noch per Kopf zum 4:1 für die Gastgeber und auch der Treffer zum 5:1-Endstand nach einer weiteren Mateus-Vorlage durch Felipe Lopes fiel durch einen Kopfball.

Fazit dieser letzten Europacup-Partie in der Saison 2009/10: Mit einer konsequenteren Defensivleistung wäre ein Punktegewinn bei Nacional Funchal in Reichweite gewesen. So setzten die Portugiesen aber auch nach dem dritten Tor nach und feierten aufgrund ihrer deutlich engagierteren Vorstellung einen auch in dieser Höhe verdienten Kantersieg.

Nach diesem letzten, wenig ruhmreichen Match auf Madeira beginnt für die Mannschaft der anscheinend bitter nötige dreiwöchige Weihnachtsurlaub. Alles in allem ist es aber auch nach dieser empfindlichen Schlappe aufgrund der sehr intensiven Herbstsaison mit vielen positiven Highlights eine verdiente Verschnaufpause. Erster Trainingstag im neuen Jahr ist der 7. Jänner 2010.

Quelle:FK Austria Wien

Sieg, Niederlage....Unentschieden!

Alles war möglich!

SK Puntigamer Surm Graz FK Austria Wien SK Puntigamer Sturm - FK Austria Wien 2:2 (2:1)
UPC-Arena, 9.784 Zuschauer, SR Einwaller

Torfolge: 0:1 Acimovic (15.), 1:1 Hölzl (43.), 2:1 Jantscher (45.), 2:2 Klein (46.) 

SK Sturm Graz: Gratzei - Lamotte (72./Ehrenreich), Feldhofer, Schildenfeld, Kandelaki - Hölzl (88./Weinberger), M. Weber, Hlinka, Jantscher - Beichler, Lavric

FK Austria Wien: Safar - Vorisek, Bak, Dragovic, Ortlechner - Hattenberger - Klein, Junuzovic, Acimovic - Diabang, Schumacher (67./Topic)

Austria bleibt der Schrecken für Sturm!

 SK Sturm Graz - Austria Wien 12.12.2009

© Fritz Duras, Austria 80

Graz bleibt ein sehr guter Boden für den FK Austria Wien. Auch im achten Spiel in Folge blieben wir in der UPC-Arena ungeschlagen, holten in einer spannenden Partie bei bitterkalten Temperaturen unter null Grad und leichtem Schneefall ein 2:2-Unentschieden. Nach Traumtoren von Milenko Acimovic und Florian Klein.

Ein Grippevirus war mitverantwortlich dafür, dass Trainer Karl Daxbacher seine siegreiche Elf, die in Ried vergangenen Sonntag mit 2:0 gewonnen hatte, ändern musste. Statt den erkrankten Baumgartlinger und Krammer kamen Hattenberger und Vorisek zum Einsatz. Dazu rückte Bak nach überstandener Verkühlung wieder in die Innenverteidigung nach, blieb Suttner draußen, das äußerste linke Glied der Viererkette besetzte Ortlechner.

 SK Sturm Graz - Austria Wien 12.12.2009

© Fritz Duras, Austria 80

Und die Austria knüpfte zunächst dort an, wo sie im Innviertel aufgehört hatte. Zu Beginn diktierte Violett klar das Geschehen, hätte nach einer Schildenfeld-Attacke an Acimovic im Strafraum einen Elfmeter bekommen müssen (9.), Minuten später machte der Kapitän die Führung dennoch perfekt: Nach einem Pass von Junuzovic knallte er aus 25 Metern drauf und traf genau ins linke Kreuzeck. Einfach wunderbar! Mit der Führung im Rücken kontrollierten die Veilchen das Geschehen, kamen bis auf ein paar Weitschüsse aber zu keiner richtigen Torchance mehr. Nachdem Hlinka eine gute Kopfballmöglichkeit ausgelassen hatte (27.), und alles nur noch auf die Pause gewartet hatte, schlugen die Grazer eiskalt zu: Eine missglückte Hattenberger-Abwehr servierte Lavric für Hölzl, der vom Strafraum den Ball ins lange Eck zum Ausgleich schlenzte (42.).

 SK Sturm Graz - Austria Wien 12.12.2009

© Fritz Duras, Austria 80

Und unmittelbar später kam es noch dicker: Dragovic verlor ein Laufduell am Flügel gegen Beichler, dessen Querpass versenkte Jantscher (45.). Vom Himmel in die Hölle in wenigen Augenblicken.
Aber es ging auch wieder zurück. Mit einem Raketenstart: Eine Flanke von Diabang nahm Klein volley am Sechzehner und traf zum 2:2-Ausgleich - 44 Sekunden nach Wiederanpfiff! Wieder wunderbar!
Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde es ein richtiger Schlager, in dem es viele gute Szenen sowie einige Topchancen gab. Erst hämmerte Vorisek aus sehr guter Position direkt auf Gratzei (52.), danach hätte es fast das dritte Traumtor für uns gegeben, aber das Lattenkreuz verhinderte nach einer Klein-Bombe die Führung (65.).

 SK Sturm Graz - Austria Wien 12.12.2009

© Fritz Duras, Austria 80

Nachdem Safar bei einer missglückten Kopfballabwehr von Dragovic (70.) sowie einem von Beichler (82.) zweimal glänzend reagierte und Lavric nach einem schweren Abwehrfehler das leere Tor nicht traf (87.), schickte Referee Einwaller die Bundesliga mit dem letzten Pfiff 2009 um 17:49 Uhr in die Winterpause.

Quelle: www.fk-austria.at

Den Bann gebrochen

Auswärts endlich ein Sieg gegen Ried

SK JoskoRIed FK Austria WienSK Josko Ried - FK Austria Wien 0:2 (0:2)
Keine Sorgen Arena, 5.800 Zuschauer, SR Plautz

Tore: 0:1 Acimovic ( 6.), 0:2 Acimovic (25.)

SK Josko Ried: Gebauer - Stocklasa, Glasner (52. Grasegger), T. Burgstaller - Hadzic (62. Sturm), Mader (77. Ziegl), Schrammel - Brenner, Drechsel, Nacho - Nuhiu

FK Austria Wien: Safar - Klein (74. Vorisek), Dragovic, Ortlechner, Suttner - Krammer, Junuzovic, Baumgartlinger, Acimovic (89. Liendl) - Diabang (81. Hattenberger), Schumacher

Acimovic im Doppelpack

Nach dem 0:3 gegen Bilbao ein sehr wichtiger Sieg

Ried - FK Austria Wien am 06.12.2009

Copyright © Fritz Duras

Im Finish der Herbstsaison ist der FK Austria Wien in der Bundesliga wieder dick da. Dem Heimsieg über Austria Kärnten folgte am Nikolo-Tag in Ried ein 2:0-Auswärtssieg. Kapitän Milenko Acimovic war mit einem Doppelpack der Mann des Abends im Innviertel.

Ried - FK Austria Wien am 06.12.2009

Copyright © Fritz Duras

Jacek Bak krank, Emin Sulimani verletzt - schon aufgrund dieser Ausfälle musste Trainer Karl Daxbacher gegenüber dem Bilbao-Spiel umstellen, aber er hatte noch eine taktische Überraschung parat: Erstmals ließ er Diabang und Schumacher von Beginn an Seite an Seite stürmen, nahm damit von Beginn an das volle Offensivrisiko, denn mit Topic war nur noch ein Stürmer auf der Bank.

Und die Rechnung ging auf. Bereits nach 5:09 Minuten ließ Milenko Acimovic seine große Klasse aufblitzen, hatte nach einem Junuzovic-Schuss, den Gebauer nur wegfausten konnte, erst gegen zwei Rieder Ballglück, danach trickste er Burgstaller aus und schob aus kurzer Distanz zum 1:0 ein.

Ein Befreiungsschlag nach den negativen Schlagzeilen der vergangenen Tage! Zudem war Violett zuletzt auswärts null Komma Josef erfolgreich, war seit vier Spielen sieglos, auswärts gab es drei Punkte zuletzt am 26. September in Mattersburg. Die frühe Führung war Balsam für die Wunden.

Nachdem Nacho mit einem Schuss (13.) und Nuhiu mit einem Kopfball an die Stange (19.) Rieds Ausgleichschancen vergaben, hatten wieder die Austrianer ihren großen Auftritt: Diabang tankte sich über rechts durch, legte mustergültig für den am Fünfer freistehenden Acimovic auf, der mühelos verwerten konnte (25.) und mit dem Doppelpack auch sein Torekonto auf sechs Stück aufbesserte.

Die Veilchen wirkten lange Zeit spritzig und aggressiv, hatten in der ersten Hälfte durch Diabang und Schumacher gute Tormöglichkeiten (beide 31.), aber auch noch eine brenzlige Situation zu überstehen: Baumgartlinger verlor im Mittelfeld den Ball, bei einer Drei-gegen-Zwei-Unterzahlsituation rettete erst Safar gegen Nuhiu, dann Ortlechner auf der Linie gegen Nacho (45.).

Nach dem Pausentee passierte lange Zeit wenig. Einerseits, weil Ried kein Mittel gegen unsere Defensive fand. Andererseits, weil bei den Violetten schön langsam die Kraftreserven nach der Europacup-Belastung zu Ende gingen. Safar rettete noch einmal mit einer starken Parade gegen Stocklasa (74.) - das war's dann aber auch.

Ried - FK Austria Wien am 06.12.2009

Copyright © Fritz Duras

Mit diesem Erfolg bleiben die Veilchen auch im Titelkampf ein heißer Kandidat. Vor der abschließenden Runde kommenden Sonntag bei Sturm Graz beträgt der Rückstand auf die Tabellenspitze nur drei Punkte.

Quelle:FK Austria Wien

Unrühmlicher Abgang

Krasse Fehlentscheidungen des Schiedsrichters

Austria.gif Bilbao

FK Austria Wien - Athletic Bilbao 0:1 (0:3)
Horr-Stadion, 11.000 Zuschauer, SR Moen (NOR)

Torfolge: 0:1 F. Llorente (19.), 0:2 San Jose (62.), 0:3 F. Llorente (83.)

FK Austria Wien: Safar - Klein, Bak, Dragovic, Suttner - Baumgartlinger - E. Sulimani (49./Krammer), Junuzovic, Liendl (58./Schumacher), Acimovic - Diabang (81./Topic)

Athletic Bilbao: Iraizoz - Iraola, San Jose, Amorebieta, Castillo - Gurpegi (72./Etxebarria), Javi Martinez, Iturraspe, Yeste - F. Llorente (84./Diaz de Cerio), Muniain (63./De Marcos)

Fans flippen aus

FK Austria Wien - Athletic Bilbao UEFA EURO League

Copyright © Fritz Duras

Es sollte einfach nicht sein in der Europa League Gruppenphase 2009/2010. Die Wiener Austria verliert im letzten Heimspiel gegen Athletic Bilbao mit 0:3. Alle drei Treffer hätten allerdings nicht zählen dürfen. Tor eins und drei gingen Abseitssituationen voraus, beim 2:0 übersahen die Unparteiischen ein klares Foul. Hinzu kamen leider auch unschöne Szenen der Austria-Fans, die eine mehrminütige Spielunterbrechung verursachten.

Die Veilchen begannen, wie in den bisherigen Europa League-Heimspielen, dominant. Bilbao wurde zumeist tief in die eigene Hälfte gedrängt, klare Torchancen konnte die Austria trotz dieser Überlegenheit aber nur wenige herausspielen. In Minute elf setzte sich „Momo" Diabang nach einem Zuspiel von Michael Liendl links duch, doch ein Baske rettete die scharfe, flache Hereingabe gerade noch ins Torout. Gleich darauf nahm sich Emin Sulimani aus 20 Metern ein Herz, sein Schuss ging aber leider knapp am Tor vorbei.

Mit der ersten gefährlichen Aktion stand es entgegen dem Spielverlauf 1:0 für die Gäste. Nach einem Freistoß trafen die Basken zwei Mal die Latte, Llorente verwertete im dritten Anlauf aus kurzer Distanz zur Führung (19.). Skandalös: Bei der entscheidenden Flanke von Javi Martinez, stand dieser gleich mehrere Meter im Abseits. Eine krasse Fehlentscheidung, die einem Schiedsrichterquartett auf diesem Niveau nicht hätte passieren dürfen. Die Austria blieb vor der Pause trotzdem das aktivere Team und kam zunächst durch Zlatko Junuzovic, der Bilbao-Tormann Gorka Iraizoz mit einem Aufsitzer in Bedrängnis brachte, das gefährlichere Team.

Nach 35. Minute schrammten die Violetten sprichwörtlich am Ausgleich vorbei. Junuzovic hatte sich durchgesetzt und wäre alleine auf das Tor der Basken zugelaufen, wurde aber schwer gefoult. Milenko Acimovic trat zum Freistoß an und der Ball segelte nur um Millimeter am linken Kreuzeck vorbei. Der Tormann der Gäste wäre in dieser Situation chancenlos gewesen. Fazit der ersten Hälfte: Die bereits fünfte krasse und unmittelbar torentscheidende Fehlentscheidung der Referees in den Gruppenspielen der Austria, sorgte für den 1:0-Pausenstand der Basken.

Diese schwache Schiedsrichterleistung sollte sich auch nach Wiederanpfiff fortsetzen. Fast genau eine Stunde war gespielt, als Markus Suttner im violetten Strafraum gefoult wurde. Das Spiel lief jedoch weiter und Innenverteidiger San Jose hämmert den Ball zum 2:0 unter die Querlatte.

Ein weiterer Fehlpfiff, der das Fass leider zum Überlaufen brachte. Einige violette Fans äußerten darauf hin leider vollkommen überzogen ihren Unmut. Als die heikle Situation bereits wieder am Abklingen war, schickte Schiedsrichter Svein Oddvar Moen die Mannschaften dann doch noch vom Feld. Nach einigen Minuten und beherzten Interventionen führender Vereinsvertreter rund um Klub-Präsident Wolfgang Katzian konnte das Spiel fortgesetzt werden. In zerfahrenen 25 Minuten lief auf beiden Seiten nur mehr wenig zusammen. Llorente traf aus äußerst abseitsverdächtiger Position noch zum 3:0-Endstand und rundete die am Ende fast schon wieder erheiternde Schiedsrichterleistung ab.

Keine Entschuldigung aber für das Fehlverhalten der Austria-Fans, wie AG-Vorstand Markus Kraetschmer nach dem Spiel festhielt: „ Sicher haben diese Fehlentscheidungen viel zu den Emotionen beigetragen. Aber selbst wenn die Schiedsrichter wenig Fingerspitzengefühl bewiesen haben, waren die Reaktionen der Fans trotz des verständlichen Frusts überzogen. Sicher haben auch die negativen Erlebnisse in Bilbao ihren Teil dazu beigetragen. Alle Aspekte, auch das Auftreten des Schiedsrichtergespanns, sollten bei der zu erwartenden Geldstrafe durch die UEFA in Betracht gezogen werden."

Mit dem bitteren 0:3 steht für die Wiener Austria leider bereits vor dem letzten Gruppenspiel (16. Dezember bei Funchal) das Ausscheiden aus der Europa League fest.

Quelle: www.fk-austria.at

Wichtiger Sieg gegen Tabellenletzten

Trainereffekt bei Kärnten ausgeblieben

Austria.gif KärtnenFK Austria Wien - SK Austria Kelag Kärnten 1:0 (1:0)
Horr-Stadion, 7.512 Zuschauer, SR Studer (SUI)

Torfolge

FK Austria Wien: Safar - Standfest (45. Krammer), Dragovic, Ortlechner, Suttner - Klein, Baumgartlinger, Liendl, Sulimani (68. Vorisek) - Junuzovic - Diabang (79. Schumacher)

SK Austria Kelag Kärnten: Weber - Riedl, Hiden, Zivny, Prawda - Hinum, Blanchard, Schembri (52. Hierländer), Kaufmann (59. Sand) - Dollinger (81. Pink) - Mair

Platz 3 etwas gefestigt

Salzburg, Sturm, Rapid unentschieden

Die Wiener Austria gewinnt gegen Austria Kärnten das letzte Bundesliga-Heimspiel vor der Winterpause mit 1:0. Nach einer Flut von Torchancen für Zlatko Junuzovic, Florian Klein oder „Momo" Diabang traf Emin Sulimani zehn Minuten vor der Pause zur längst fälligen Führung. In Hälfte zwei hatte unter anderem Thomas Krammer den zweiten Treffer auf dem Fuß, Tor gelang aber keines mehr.

Austria Kaernten 28.11.2009

© Fritz Duras, Austria 80

Gut eine Viertelstunde dauerte eine Abtastphase zu Beginn. Die Veilchen waren zwar tonangebend, die erste große Möglichkeit für Violett gab es aber erst in Minute 24: Zlatko Junuzovic zog nach einem Diabang-Zuspiel aus 20 Metern ab, doch Kärnten-Schlussmann Heinz Weber lenkte den Ball mit den Fingerspitzen gerade noch ins Torout ab.

Gleich mit der nächsten Aktion setzten die Veilchen nach. Michael Liendl und Joachim Standfest verluden den Gegner, Standfest brachte einen Stanglpass zur Mitte, Florian Klein spitzelte das Leder aber leider um Haaresbreite am langen Eck vorbei (26.).

Der Druck der Daxbacher-Elf wurde immer größer. Eine halbe Stunde war gespielt, da stürmte „Momo" Diabang alleine auf das gegnerische Tor zu, konnte aber von Martin Hiden in letzter Sekunde noch gestört werden. Fünf Minuten später wurde der Dauerdruck endlich von Erfolg gekrönt. Michael Liendl hatte das Auge für den freistehenden Emin Sulimani auf der linken Seite. Dieser zog in den Strafraum, verlud Thomas Riedl im direkten Duell und schloss unhaltbar ins lange Eck zum 1:0 ab (35.).

Austria Kaernten 28.11.2009

© Fritz Duras, Austria 80

Fazit der ersten Hälfte: Die Wiener Austria war auch in Abwesenheit des erkrankten Spielmachers Milenko Acimovic drückend überlegen, erarbeitete sich Chance um Chance und ging durch den Treffer von Sulimani mehr als verdient in Führung. Kärnten wirkte unter seinem neuen Coach Joze Prelugar zwar sehr bemüht, die spielerischen Mittel um wirklich gefährlich zu werden, fehlten aber über weite Strecken.

Fast symptomatisch für die Klagenfurter war nach Wiederanpfiff ein Schuss vom violetten Ex-Kapitän Jocelyn Blanchard, der aus 30 Metern satt abzog, aber das Tor klar verfehlte. Sein Pendant bei der Austria, Julian Baumgartlinger, lieferte dagegen eine starke Partie ab. Der Jung-Teamspieler rechtfertigte, dass er an diesem Abend gegenüber Matthias Hattenberger den Vorzug erhalten hatte, rackerte unermüdlich im Mittelfeld und gewann nicht weniger als 76 Prozent seiner Zweikämpfe!

Austria Kaernten 28.11.2009

© Fritz Duras, Austria 80

In Minute 71 lag den Zuschauern der Torschrei wieder auf den Lippen, als der eingewechselte Thomas Krammer nach schönem Junuzovic-Pass die Kärntner-Abwehr sprichwörtlich stehen ließ und alleine auf das Tor von Heinz Weber zulief. Als er bereits am Tormann vorbei war, legte er sich den Ball aber leider etwas zu weit vor und vergab die mögliche Vorentscheidung.

Kärnten warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, Tor gelang aber keines mehr, da sich bei der gefährlichsten Szene der Gäste "Michi" Liendl zwei Mal auf der Linie auszeichnen konnte.

Schlussendlich siegte die Wiener Austria nach über 60 % Ballbesitz und 21 Torschüssen verdient. Da Sturm Graz beim LASK über ein 2:2 nicht hinaus kam, liegen die Steirer bereits 4 Punkte hinter der Austria, die nun vor dem Sonntagsspiel wieder auf 2 Punkte an die Tabellenführer Salzburg und Rapid heran gekommen ist.

Quelle: www.fk-austria.at

291. Derby - eine Klatsche

In Hütteldorf deklassiert worden

SK Rapid Wien Austria.gifSK Rapid Wien - FK Austria Wien 4:1 (2:0)
Hanappi-Stadion, 17.800 Zuschauer, SR Stuchlik

Torfolge: 1:0 Hofmann (5./Freistoß), , 2:0 Jelavic (17.), , 3:0 Hofmann (47./Freistoß),
3:1 Hattenberger (56.), 4:1 Salihi (89.)

SK Rapid Wien:
Payer - Kulovits, Soma, Patocka, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Pehlivan (85./Salihi), Boskovic (34./Kavlak) - Gartler (55./Trimmel), Jelavic

FK Austria Wien:
Safar - Standfest, Bak, Ortlechner, Suttner - Hattenberger
>Sulimani (75./Klein), Junuzovic, Liendl (46./Diabang), Acimovic - Schumacher (49./Dragovic)

Rapid eiskalt

Schwere Fehler - leichtes Spiel für den Gegner

Der FK Austria Wien muss weiterhin auf einen Sieg im Hanappi warten. Seit dem Jahr 2004 hat Violett nicht mehr bei Rapid gewonnen, daran änderte auch das 291. Duell der beiden Klubs nichts.

Bereits nach einer Viertelstunde war der Käse in Wahrheit gegessen. Nach zwei Fehlern von Routiniers, die man ansonsten nicht von ihnen gewohnt ist. Fehler Nr. 1 passierte Keeper Szabolcs Safar, der sich bei einem eigentlich ungefährlichen Freistoß von Steffen Hofmann verschätzte, zu weit vor seinem Tor stand und somit der Ball über ihn reinsegelte (5.). Ein Schock, völlig unerwartet, da zunächst keine Gefahr zu sehen war.

Nach der ersten Möglichkeit der Austria durch einen strammen Suttner-Schuss, fiel aus dem direkten Gegenzug das 0:2 durch einen Hechtkopfball von Jelavic, der einen Pass von Boskovic ideal erwischte. In dieser Szene hätte Bak näher am Kroaten dran sein müssen (17.) - das war Fehler Nr. 2 im ausverkauften Westen Wiens binnen weniger Augenblicke.

Die Veilchen, die wieder mit dem 4-1-4-1-System agierten, spielten dennoch gut mit, einzig die gefährlichen Strafraumszenen fehlten. Die meiste Gefahr vor der Pause ging noch von einer missglückten Kopfballabwehr von Soma aus (30.).

Katastrophal auch der Start in die zweite Hälfte. Nachdem sich Jacek Bak bei einem hohen Ball verschätzte, riss er auch noch Jelavic auf dem Weg zum Tor nieder - Torraub und Rot, den anschließenden Freistoß versenkte abermals Hofmann zum 3:0 (47.).

Obwohl nur noch mit zehn Mann unterwegs, gelang der Austria noch das 1:3 durch Hattenberger, der einen Freistoß von Acimovic mit dem Fuß verwertete (56.). Das hätte der Startschuss zur violetten Schlussoffenisve sein können, leider kam aber nichts Zählbares mehr heraus. Dafür gelang Salihi in der 89. Minute noch das 4:1 nach Kavlak-Vorarbeit.

Quelle: www.fk-austria.at

Verdienter, aber wackeliger Sieg!

Zu Hause eine Macht- seit einem Jahr (22 Pflichtspiele) ungeschlagen!

FK Austria Wien SK Puntigamer Surm GrazFK Austria Wien - SK Puntigamer Sturm 1:0 (1:0)
Horr-Stadion, 9.500 Zuschauer, SR Hofmann

Torfolge:Bak (18.).

FK Austria Wien:Almer - Standfest, Bak, Dragovic, Leovac - Hattenberger - Sulimani (78./Krammer), Junuzovic, Acimovic, Liendl (90./Vorisek) - Diabang (67./Schumacher)

SK Sturm Graz: Gratzei - Ehrenreich, Schildenfeld, Sonnleitner, Kandelaki - Hölzl, S. Foda (88./Lamotte), M. Weber (80./Beichler), Jantscher - Muratovic (80./Weinberger), Lavric

Danke, Jacek Bak!

Im Duell der Europacup-Fighter gewinnt die Wiener Austria gegen Sturm Graz wie schon im ersten Saisonspiel 1:0. Goldtorschütze war nach gut einer Viertelstunde Abwehrchef Jacek Bak, der per Kopf Gratzei erstmals nach sechs Meisterschafts- spielen ohne Gegentor wieder bezwang.

 Austria Wien - SK Sturm - 08.11.2009

© Fritz Duras, Austria 80

Die Veilchen setzten gegen Sturm Graz in der ersten Hälfte genau dort fort, wo sie gegen Werder Bremen aufgehört hatten. Aggressiv, druckvoll und fast immer um einen Schritt schneller, sorgte die Daxbacher-Elf dafür, dass die Grazer erst in den letzten Minuten vor der Pause etwas Fahrt aufnahmen.

 Austria Wien - SK Sturm - 08.11.2009

© Fritz Duras, Austria 80

Da stand es allerdings schon 1:0 für die Wiener Austria. Bereits vor der Führung hatte die Austria durch „Momo" Diabang die ganz große Möglichkeit. Der einmal mehr sehr starke Michael Liendl (mit 75 Ballkontakten aktivster Mann auf dem Platz) hob von links eine perfekte Flanke auf den Senegalesen. Seinen guten Kopfball konnte Sturm-Keeper Christian Gratzei aber mit einem sensationellen Reflex gerade noch parieren (15.).

Wenige Minuten später klingelte es vor den Augen von Veilchen und Stadthallen-Sieger Jürgen Melzer (siehe Bild unten) aber zum ersten Mal seit 603 Meisterschaftsminuten wieder im Kasten von Gratzei. Nach einer Ecke von Milenko Acimovic kam Jacek Bak im Strafraum alleine zum Kopfball und ließ dem Schlussmann der Grazer keine Chance - 1:0 und die Austria drückte weiter.

Das Sturm-Spiel wirkte über weite Strecken sehr zerfahren, die Grazer leisteten sich viele unerzwungene Ballverluste. Zu der einen oder anderen Tormöglichkeit kamen die Truppe von Trainer Franco Foda trotzdem. Einmal schob Manuel Weber nach Pass von Samir Muratovic einen Flachschuss knapp an der linken Stange vorbei (15.). Die beste Einschussmöglichkeit der Gäste fand aber Lavric vor, der, wieder nach einem Muratovic-Zuspiel, am Neo-ÖFB-Teamtormann Robert Almer scheiterte.

 Austria Wien - SK Sturm - 08.11.2009

© Fritz Duras, Austria 80

In der zweiten Hälfte merkte man beiden Teams die Strapazen der Europcup-Partien in dieser Woche an. Die Austria kontrollierte das Spiel, ließ Sturm kommen und stand in der Defensive sicher. Die Grazer, bei denen Martin Ehrenreich nach etwas mehr als einer Stunde mit Gelb-Rot vom Platz musste, fanden dagegen kein Mittel und hätten schlussendlich noch höher verlieren können. Einmal tanzte Junuzovic die Abwehr von Sturm schwindlig, legte wunderbar für Michael Liendl ab, der aber aus guter Distanz verzog. Und auch der eingewechselte Sturmtank Schumacher hatte noch die Möglichkeit auf das zweite Tor, aber nach Acimovic-Pass und einem gekonnten Haken an der Strafraumgrenze prallte sein scharfer Schuss von der Querlatte zurück.

Mit diesem so wichtigen Erfolg im Spitzenspiel der Runde sind die Veilchen nun bereits mehr als ein Jahr oder genau 371 Tage im Horr-Stadion ungeschlagen. Trockener Kommentar von Trainer Karl Daxbacher nach dem Match: „Drei Punkte, danke das wars!"

Quelle: www.fk-austria.at

Harte Arbeit, Früchte nicht geerntet

Wieder Pech & Schiedsrichterfehler

Fussballgott hat weggesehen

SV Werder Bremen Austria.gif

SV Werder Bremen - FK Austria Wien: 2:0 ( 0:0 )
Weserstadion, 25.000 Zuschauer, SR Johannesson (SWE)

Torfolge: 1:0 Borowski (81.), 2:0 Almeida (84.)

SV Werder Bremen:Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Pasanen - Niemeyer (74./Jensen) - Bargfrede (46./Almeida), Borowski - Özil - Hunt, Marin (60./Rosenberg)

FK Austria Wien: Safar (46. Almer) - Klein, Bak, Dragovic, Leovac - Hattenberger - Sulimani (83./Diabang), Junuzovic, Liendl (74./Baumgartlinger), Acimovic - Schumacher

Späte Tore stehlen den hochverdienten Punkt

Minichance noch vorhanden

Werders Keeper Tim Wiese:"Die Austria war die bessere Mannschaft, wir haben absolut scheiße gespielt"

Die Wiener Austria verliert bei Werder Bremen durch ein klares Abseitstor von Tim Borowski und einen Treffer von Hugo Almeida unglücklich mit 0:2. Besonders angesichts der etlichen Torchancen der Violetten in der ersten Halbzeit und auch nach der Pause war Fortuna einmal mehr nicht auf Seiten der Wiener Austria.

Einige Überraschungen gab es schon vor dem Anpfiff zum Europa League-Kracher gegen Werder Bremen. Durch den Ausfall von Joachim Standfest rückte Florian Klein auf die rechte Abwehrseite, Marin Leovac gab anstatt des erkrankten Manuel Ortlechner (Erkältung) sogar sein Debüt in der violetten Kampfmannschaft.

Bei kühlem und regnerischem Wetter begannen die Veilchen ambitioniert. Bremen drückte der Partie zwar den Stempel auf, aber die neuformierte Hintermannschaft der Austria stand sicher und ließ kaum gefährliche Szenen der Norddeutschen zu. So war es auch die Wiener Austria, die in dieser heißen Partie die erste große Chance vorfand. Nach einem Traumpass von Zlatko Junuzovic lief Milenko Acimovic plötzlich alleine auf Werder-Keeper Tim Wiese zu, doch sein Schuss fiel leider zu schwach aus (17.).

Die Austria blieb in der ersten Hälfte auch bis zum Pausenpfiff das klar torgefährlichere Team. Nach 22 Minuten gab es im Bremen-Strafraum berechtigten Elferalarm, als Rookie Marin Leovac von Clemens Fritz gefoult wurde. Schiedsrichter Stefan Johannesson verwehrte aber den klaren Strafstoß.

Nur kurz darauf war es „Eurogoal" Emin Sulimani, der die ganz große Chance auf das 1:0 der Veilchen hatte. Der stark aufspielende Michael Liendl setzte „Suli" perfekt ein und nur dank eines tollen Reflexes von Wiese gerieten die Gastgeber abermals nicht in Rückstand. Kurz vor dem Pausenpfiff setzte sich der groß aufspielende Debütant Marin Leovac mit einem Flachschuss in Szene, der nur um Haaresbreite an der rechten Stange vorbeiging. Fazit der ersten Hälfte: Bremen drückte, aber die Austria fand klar die besseren Tormöglichkeiten vor.

Die Austria startete in die zweite Hälfte mit Tormann Rober Almer, der den angeschlagenen Szabolcs Safar (Zerrung des Hüftbeugers) ersetzte. Und die Daxbacher-Elf begann wieder stark und kam durch einen Kopfball von Jacek Bak nach einem Corner zur nächsten guten Einschussmöglichkeit (47.). Sowie gleich im Anschluss Milenko Acimovic: Seinen angeschnitten Freistoß von halblinks kratzte Werder-Keeper Wiese gerade noch aus dem Kreuzeck (51).

Die wahrscheinlich bis dahin größte Möglichkeit für die Veilchen fand in der 59. Minute Michael Liendl nach idealem Acimovic-Zuspiel vor, doch Wiese konnte mit einer weiteren Großtat seinen Schuss gerade noch zur Ecke drehen. Gleich darauf vollbrachte der eingewechselte Robert Almer zwei Großtaten, als er eine Doppelchance von Hugo Almeida und Markus Rosenberg mit sensationellen Reflexen zu Nichte machte.

Werder wurde in der Schlussphase gegen bis dahin stark aufspielende Veilchen stärker. Die Daxbacher-Truppe wehrte sich nach Kräften und kam nur durch eine weitere Schiedsrichter-Fehlentscheidung auf die Verliererstraße. Nach einer hohen Flanke in den Strafraum stand Borowoski klar im Abseits, als er über Almer zum 0:1 einköpfte. Die Austria setzte alles auf eine Karte, kassierte statt dem Ausgleich aber leider per Flachschuss von Hugo Almeida in der 84. Minute noch den Treffer zum 0:2.

Für diese starke Leistung der Veilchen, die fast in jeder Phase des Spiels dem deutschen Spitzenklub ebenbürtig waren, hätte man sich zumindest einen Punkt verdient! Doch das entscheidende Quäntchen Glück im Abschluss fehlte, Wiese agierte in Überform das Schiedsrichter-Team leider weniger...

Wir danken an dieser Stelle auch der sensationellen violetten Fangemeinde, die mit rund 2.000 tapferen Veilchen unsere Mannschaft angefeuert hat und nun mit erhobenem Haupt, aber leider ohne Punkte, die Heimreise antritt!

Quelle:FK Austria Wien

Ab ins Mittelfeld

Halloween für die Veilchen

Magna Wr. Neustadt FK Austria Wien

SC Magna Wr. Neustadt - FK Austria Wien 4:3 (2:1)

Wr. Neustadt, 4.350 Zuschauer, SR Meßner
Tore: 0:1 Schumacher (26.), 1:1 Kuljic (28.), 2:1 Aigner (36./Elfmeter), 3:1 Ari (56.), 3:2 Acimovic (63./Freistoß), 4:2 Wolf (76.), 4:3 Diabang (92.)

SC Magna Wr. Neustadt: Fornezzi - Ari, Kostal, Ramsebner, Klapf - Wolf (88./Burgstaller), Reiter, Gercaliu, Simkovic - Aigner (71./Stanislaw), Kuljic (74./Kurtisi)

Austria: Safar - Standfest, Bak, Dragovic, Ortlechner - Klein, Baumgartlinger (73./Hattenberger), Sulimani (60./Diabang) - Junuzovic, Acimovic - Schumacher (60./Topic)

© Fritz Duras

Torfestival mit negativem Ausgang

Gruselig. Auch gegen den dritten Tabellennachzügler hat der FK Austria Wien keine gute Figur gemacht. Nach den Niederlagen beim Zehnten aus Klagenfurt und beim Neunten aus Kapfenberg gab es auch beim Achten aus Wr. Neustadt nichts zu holen.

Im Stadion war es kalt wie in einer Tiefkühltruhe und auch das Spiel bot aus Sicht der Austria nur kurz etwas Erwärmendes. Nämlich beim 1:0 durch ein Kopfball-Tor von Schumacher, der eine Flanke von Acimovic perfekt verwertete (26.).

Die Freude darüber war aber nur von kurzer Dauer, da Kuljic nach einem Gestocher im Fünfmeter-Strafraum praktisch der Ausgleich glückte (28.). Wenig später kam es aber noch schrecklicher, denn Klein wehrte einen Kuljic-Schuss aus kurzer Distanz mit der Hand auf der Linie ab, Aigner stellte per Elfmeter auf 2:1 (35.).

Ein Schock und dem Spielverlauf nach nicht passend. Denn Violett machte das Spiel, hatte mehr Ballbesitz und durch Schüsse von Sulimani sowie Standfest (beide 9.) auch die besseren Möglichkeiten, Neustadt hatte durch Aigner eine Chance, sein Weitschuss ging aber klar vorbei (11.).

Mit nur zehn Mann war es nach dem Pausentee natürlich schwer, das Ergebnis noch zu korrigieren, aber wollte man nicht mit leeren Händen vom Aufsteiger wegfahren, musste man rasch reagieren.

Genau das Gegenteil war der Fall. Wie schon in Kapfenberg am Mittwoch kostete abermals eine Unachtsamkeit mögliche Punkte: Kuljic spielte am Strafraum einen Freistoß schnell auf den aufgerückten Rechtsverteidiger Ari, der schlenzte an Safar vorbei aus wenigen Metern zum 3:1 ein (56.).

Coach Daxbacher reagierte prompt, brachte mit Topic und Diabang zwei neue Stürmer. Kurz keimte nochmals Hoffnung auf, da Acimovic per Freistoß auf 2:3 verkürzen konnte (63.), Wolf gelang nach einem Konter mit einem Schuss ins lange Eck aber das vorentscheidende 4:2 (76.), das 3:4 durch Diabang in der Nachspielzeit war nur noch Kosmetik.

In der Tabelle sind wir damit leider auf Rang 4 abgerutscht. Gruselig, passend zu Halloween.

Wenigstens privat hat Karl Daxbacher an diesem Tag etwas zu feiern gehabt, er wurde zum zweiten Mal Großvater. Die Austria-Familie gratuliert!

Quelle: www.fk-austria.at

Beim Vorletzten gestolpert

Drei wichtige Punkte liegen gelassen- ob sich das rächen wird?

Kapfenberg.gif FK Austria Wien

SV Superfund Kapfenberg - FK Austria Wien 1:0 (0:0)

Franz-Fekete-Stadion, 3.500 Zuschauer, SR Hameter
Tor: 1:0 Felfernig (83.)

Kapfenberg: R. Wolf - Gansterer (64./Felfernig), Schönberger, Majstorovic, Osoinik - Schmid, Siegl (84./Hüttenbrenner), Sencar, Schellander - Heinz, Alar (75./Pavlov)

Austria: Safar - Standfest, Dragovic, Ortlechner, Suttner (27./Madl) - Klein, Baumgartlinger, Sulimani - Junuzovic (75./Liendl), Acimovic - Diabang (60./Schumacher)

Der FK Austria Wien hat bei Tabellennachzügler Kapfenberg verloren und somit einen herben Dämpfer einstecken müssen. Dennoch bleiben wir an der Tabellenspitze, da Salzburg in Linz nur ein Unentschieden gelang.

© Fritz Duras

Fast mit dem gleichen Gesicht und dennoch nicht wieder erkennbar startete die Austria in die Partie. Coach Karl Daxbacher tauschte nur im Angriff, brachte Diabang statt Schumacher, ansonsten schickte er jene Mannschaft ins Spiel, die noch am Sonntag gegen den LASK furios aufgefidelt hatte.

Aber Violett konnte kaum an die Leistung anknüpfen, machte viele Abspielfehler, kam nur selten in Strafraumnähe, schaffte es nicht, den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen. Selbst das zuletzt spielstarke Mittelfeld machte ungewohnt viele Schnitzer. Dabei hätte man den Kapfenbergern rasch den Nerv ziehen können, leider verfehlte ein Junuzovic-Schuss nach Standfest-Querpass knapp das Tor (4.), im Gegenzug klärte Safar gegen Marek Heinz.

Danach gab es in den beiden Strafräumen kaum Szenen, aber wenn, dann wurde es auf beiden Seiten gefährlich: Erst setzte Sulimani einen Weitschuss an die Latte (29.), dann wurde Diabang im Sechzehner niedergerempelt, die Pfeife des Referee blieb aber stumm. Safar musste sich noch zweimal gegen Fernbomben von Schmid auszeichnen (35., 39.), war aber wieder ein sehr sicherer Rückhalt.

Wie zu Beginn der ersten Hälfte gehörte auch die Startphase nach der Pause der Austria, die durch Standfest, der alleine am rechten Fünfereck zum Schuss kam, wieder die Führung vor Augen hatte (49.). Diabang mit einem Kopfball aus fünf Metern hatte nach genau einer Stunde ebenfalls die große Möglichkeit, endlich das erlösende Tor zu machen, das nicht gelingen wollte.

Diesmal stach auch kein Joker, obwohl Daxbacher mit Schumacher und Liendl zwei Torschützen der vergangenen Tage einwechselte und die Veilchen ab der 60. Minute eine starke Schlussphase einläuteten. Aber eine Unachtsamkeit nach einem Outeinwurf, den Siegl im Anschluss unbedrängt flanken konnte, versenkte am langen Eck Felfernig (83.).

Nach vier Siegen in Serie die erste Niederlage, die nach den letzten tollen Vorstellungen etwas unerwartet kam. Für Kapfenbergs war es gegen die Austria im Oberhaus der erste Sieg seit Herbst 1957.

Quelle: www.fk-austria.at

Den Linzern keine Chance gelassen

Seit nunmehr einem Jahr zu Hause ungeschlagen!

FK Austria Wien Lask FK Austria Wien - LASK 3:0(1:0)
Horr Stadion, 9.400 Zuschauer, SR Einwaller

Torfolge: 1:0 Ortlechner (16.), 2:0 Diabang (70.), 3:0 Liendl (86.)

FK Austria Wien: Almer - Standfest (64./Sulimani), Bak, Dragovic, Ortlechner - Klein, Vorisek, Junuzovic, Acimovic - Jun (89./Baumgartlinger), Okotie

LASK: Zaglmair - Metz, Piermayr, Alunderis, Chinchilla-Vega - Majabvi - Bubenik (76./Hart), Prager, Saurer (36./Bichelhuber), Rasswalder (68./Panis) - Wallner

An der Spitze!

Die Wiener Austria feiert gegen den LASK nach einer mehr als souveränen Vorstellung einen hochverdienten 3:0 Erfolg. Rund zwei Drittel Ballbesitz, keine zwingende LASK-Aktion zugelassen, zahlreiche Veilchen-Chancen und die frühe Führung durch Manuel Ortlechner sorgten bei Trainer Karl Daxbacher für eine zufriedene Pausenbilanz. Auch in Hälfte zwei spielten nur die Veilchen und stellten durch die beiden Joker „Momo" Diabang und Geburtstagskind Michael Liendl den 3:0-Endstand her.

© Fritz Duras

Die Veilchen fingen bei Kaiserwetter in Franz-Horr-Stadion dort an, wo sie gegen Werder Bremen aufgehört hatten. Der LASK wurde vom Anpfiff weg mit aggressiven Pressing tief in die eigene Hälfte gedrängt. Gleich nach drei Minuten war es Milenko Acimovic, der Michael Zaglmair mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze zur einer Parade zwang.

© Fritz Duras

Und die Veilchen ließen den Linzern kaum eine Verschnaufpause, fuhren mit viel Selbstvertrauen Angriff um Angriff. Angesichts dieser Überlegenheit schien es nur eine Frage der Zeit, bis das erste Tor für die Daxbacher-Elf fallen sollte. Der Ball zirkulierte flott in den violetten Reihen und bei einem Doppelpass Schumacher-Sulimani fehlten nur Zentimeter, sonst wäre Sulimani völlig alleine vor Zaglmair an den Ball gekommen. Bezeichnend: die Austria hatte in der ersten Viertelstunde über 75 Prozent Ballbesitz!

© Fritz Duras

In der 16. Minute war es dann soweit: Milenko Acimovic hob einen Freistoß gefühlvoll in den Strafraum, Manuel Ortlechner stieg am höchsten und köpfte unbedrängt zur überfälligen Führung für die Veilchen ein. Und eigentlich hätte die Austria mit einem deutlich höheren Vorsprung in die Pause gehen können. Neben einen Sulimani-Weitschuss (31.) und einem Kracher von Joachim Standfest knapp vor der Pause hatte Zlatko wohl die größte Einschussmöglichkeit auf das 2:0. Nach einem perfekten Lochpass von Milenko Acimovic scheiterte der violette Mittelfeldturbo an LASK-Schlussmann Zaglmair (38.).

© Fritz Duras

Acimovic war es auch, der gleich nach dem Wiederanpfiff Sulimani mit einem weiteren sehenswerten Zuspiel einsetzte. „Eurogoal-Suli" verdribbelte sich aber leider im Strafraum. An der Dominanz der Veilchen änderte sich im zweiten Durchgang kaum etwas. Großes Glück hatte der LASK als Milenko Acimovic einen Freistoß aus 25 Metern an die Querlatte setzte, wobei Zaglmair wohl bereits geschlagen gewesen wäre.

© Fritz Duras

Besser machte es „Momo" Diabang, der nur eine Minute nach seiner Einwechslung mit der ersten Ballberührung zum 2:0 einnetzte (69.). Acimovic zirkelte einen seiner gefährlichen Freistöße in den Strafraum, Julian Baumgartlinger verlängerte und Diabang schloss per Drehschuss eiskalt ab. Gleich im Anschluss kam Joachim Standfest frei aus zehn Metern zum Schuss und Zaglmair hatte viel Glück, dass der scharfe Ball, der ihm unter dem Bauch durchrutschte, schlussendlich am Tor vorbeirollte.

In der Schlussphase kam noch Geburtstagskind Michael Liendl für Spielmacher Milenko Acimovic ins Spiel und wieder stach der Joker. An seinem 24. Geburtstag machte sich Liendl selbst das schönste Geschenk, als er in der 85. Minute einen Freistoß aus gut 18 Metern perfekt ins Tor zirkelte und damit einen würdigen Schlusspunkt in einer starken violetten Partie setzte.

Die Veilchen bleiben im Horr-Stadion somit erneut ungeschlagen und verlängern die beeindruckende violette Heim-Serie auf über ein Jahr ohne Niederlage.

Quelle: www.fk-austria.at

Brav gekämpft, vom Pech gehabt!

Schwere Abwehrfehler, aberkanntes Tor

Austria.gif SV Werder Bremen

FK Austria Wien - SV Werder Bremen: 2:2 ( 0:1 )
Horr Stadion, 11.000 Zuschauer, SR Tagliavento (ITA)

Torfolge: Pizarro(19.), Sulimani (73.), Pizarro(63.)Schumacher (88.)

FK Austria Wien: Almer - Standfest, Bak, Dragovic, Ortlechner - Klein (64., Schumacher), Baumgartlinger (84., Hattenberger), E. Sulimani - Junuzovic, Acimovic - Diabang

SV Werder Bremen:Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Boenisch - Frings - Bargfrede (64., Borowski), Hunt - Özil - Pizarro, Marin (59., Rosenberg)

Feinschliff für internationale Klasse fehlt

An der Moral und mangelnden Einsatz hat's nicht gelegen

Fußballgott, da war heute mehr drin! Die Wiener Austria beherrschte am Donnerstag den deutschen Spitzenklub Werder Bremen im Horr-Stadion über weite Strecken, lag aber trotz zahlreicher Möglichkeiten und eines zu Unrecht aberkannten Tores durch Zlatko Junuzovic denkbar unglücklich mit 0:2 zurück. Danach schlug der Europacup-Geist der Veilchen im violetten Hexenkessel einmal mehr zu. Emin Sulimani per Distanzschuss und der eingewechselte Schumacher trafen noch zum vielumjubelten 2:2. Fazit: Die internationale Reifeprobe wurde erbracht, die mögliche Sensation denkbar knapp verpasst.

UEFA EURO League - FK Austria - SV Werder Bremen am 22.10.2009

Copyright © Fritz Duras

Die Wiener Austria begann gegen den SV Werder Bremen so, wie sich das die Zuschauer im restlos ausverkauften Horr-Stadion vorgestellt hatten. Aggressiv, bissig und mit dem Willen, den Norddeutschen mehr als nur Paroli zu bieten. Die Veilchen drängten die Truppe von Coach Thomas Schaaf phasenweise weit in die eigene Hälfte. Dementsprechend auch die erste gute Szene für Violett: Milenko Acimovic spielt perfekt in die Gasse für Diabang, aber Per Mertesacker spitzelte den Ball gerade noch mit der Zehenspitze weg. Im zweiten Anlauf wurde Acimovic per Foul gestoppt. Den anschließenden Freistoß setzte er um Haaresbreite an der linken Stange vorbei."

UEFA EURO League - FK Austria - SV Werder Bremen am 22.10.2009

Copyright © Fritz Duras

Die Daxbacher-Elf war auch danach klar tonangebend. Bezeichnend: bis zur 19. Minute schafften es die Gäste kein einziges Mal in den violetten Strafraum. Da allerdings kam es gleich knüppeldick: Freistoß von der rechten Seite, Pizarro schraubte sich am höchsten und köpfte völlig entgegen dem Spielverlauf zum 0:1 ein - ganz bitter, wenn man bedenkt, dass die Austria bis dahin Bremen klar im Griff hatte. Die Veilchen ließen sich von diesem Rückstand aber nicht aus dem Konzept bringen und bedrängten das Tor von Bremen-Schlussmann Tim Wiese weiter. Pech: „Momo" Diabang wäre nach einem Pass des hoch motivierten Milenko Acimovic alleine auf das Tor gelaufen, aber das Schiedsrichter-Team entschied völlig zu Unrecht auf Abseits.

Keinen Einwand hätte es danach bei einem brandgefährlichen Ortlechner-Kopfball gegeben, doch leider setzte der ÖFB-Teamspieler eine Acimovic-Flanke freistehend knapp am rechten Toreck vorbei (29.). Nur drei Minuten später hatte Abwehr-Kollege Joachim Standfest den Ausgleich auf dem Fuß: Nach einem Pass aus der Tiefe lief er allein aufs Tor und genau in dem Moment, als er abziehen wollte, spitzelte der heranlaufende Naldo noch in den Schuss und verhinderte ein in der Luft liegendes, violettes Tor.

UEFA EURO League - FK Austria - SV Werder Bremen am 22.10.2009

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Genauso groß war die violette Chance fünf Minuten vor dem Pausenpfiff. Diabang setzte sich auf der rechten Seite durch und schoss, anstatt den frei stehenden Emin Sulimani anzuspielen. Fazit der ersten Hälfte: Die Austria kontrollierte das Spiel, aber kassierte aus der ersten guten Szenen der Bremer unglücklich den 0:1-Rückstand.

In der zweiten Hälfte rettete zunächst Robert Almer gleich nach Wiederanpfiff gegen Torschütze Claudio Pizarro (48.), dann übernahmen aber wieder die Veilchen das Kommando. In der 56. Minute schließlich die vermeintlich spielentscheidende Szene: Zlatko Junuzovic traf nach einem Getümmel aus drei Metern völlig regulär zum Ausgleich. Schiedsrichter Paolo Tagliavento entschied trotz dreier Assistenten zu Unrecht auf Abseits, kam der entscheidende Ball doch direkt von Thorsten Frings zu „Juno."

Ab diesem Zeitpunkt bestimmte wieder die Wiener Austria das Kommando und brachte Tim Wiese unter anderem durch Standfest in Bedrängnis. Ein Black-Out von Jacek Bak machte diesen Vorwärtsdrang vorerst zunichte: Pizarro spritzte in eine verunglückte Kopfball-Rückgabe, umkurvte den herauslaufenden Almer - 0:2.

Was danach passierte, passte perfekt in die bisherigen Europacup-Heimspiele der Veilchen. Die Veilchen griffen an und scheiterten zunächst noch einmal durch Julian Baumgartlinger, der den Ball aus guter Position per Kopf nicht im Tor versenken konnte. Es blieb Europacup-Goalgetter Emin Sulimani überlassen, die Veilchen wieder ins Spiel zurück zu bringen. Der 23-Jährige zog nach Doppelpass mit dem eingewechselten Schumacher humorlos aus 20 Metern ab - Tor, 1:2 und die Austria war wieder im Spiel (73.).

UEFA EURO League - FK Austria - SV Werder Bremen am 22.10.2009

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Alle vier Tribünen peitschten die Austria weiter nach vorne und in der 88. Minute schlug Jolly Joker für die Veilchen tatsächlich zu. Torschütze Emin Sulimani flankte zur Mitte, der Brasilianer setzte seinen Körper perfekt ein und wuchtete die Vorlage zum hochverdienten Ausgleich in die Maschen. 2:2 nach 0:2 - die Wiener Austria wurde wie schon so oft in dieser Europacupsaison für ihr unglaubliches Kämpferherz belohnt.

UEFA EURO League - FK Austria - SV Werder Bremen am 22.10.2009

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Das Horr-Stadion stand Kopf, Bremen wankte, fiel aber in der Schlussphase leider nicht mehr. Man wusste nach dem Schlusspfiff nicht so Recht, ob man sich ausgelassen freuen sollte, denn diese unglaublich engagierte Leistung der Wiener Violetten hatte sich eigentlich mehr verdient. Moralischer Sieger waren auf alle Fälle die Veilchen die den UEFA-Cup-Finalisten des Vorjahres nach einem 0:2-Rückstand noch fast an den Rand einer Niederlage drängten.

Quelle:FK Austria Wien

Revanche geglückt

Mit Tabellenführer gleichgezogen

Nach tollem Spiel mit verdientem Sieg in die Kabine

FK Austria Wien Red Bull SalzburgFK Austria Wien - Red Bull Salzburg 1:0(1:0)
Horr- Stadion, 9.092 Zuschauer, SR Drabek

Torfolge:1:0 Junuzovic (20.)

FK Austria Wien: Safar (24. Almer) - Standfest, Bak, Dragovic (46. Ortlechner), Suttner - Klein, Baumgartlinger, E. Sulimani - Junuzovic, Acimovic (92. Hattenberger) - Diabang

Red Bull Salzburg: Gustafsson - Schwegler, Sekagya, Dudic (55. Cziommer), Ulmer (66. Jezek) - Schiemer - Tchoyi, Leitgeb, Pokrivac, Svento - Janko (46. Zickler)

Zlatko Junuzovic schießt Meister Salzburg k. o.

Die Veilchen begannen gegen den Tabellenführer sehr stark, schnürten die Salzburger förmlich in der eigenen Hälfte ein. Die beste Möglichkeit hatte in dieser Powerplay-Phase Zlatko Junuzovic, der mit einem Weitschuss erstmals bei Eddie Gustafsson im Tor der Gäste anklopfte. Der gerechte Lohn für diesen ambitionierten Start war das 1:0 durch Junuzovic, der ja bereits in Runde eins auswärts gegen die Mozartstädter getroffen hatte: Milenko Acimovic legte einen Eckball auf den violetten Offensivturbo ab, der ohne mit der Wimper zu zucken, flach ins linke Eck traf (20.).

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Und die Veilchen blieben auch bis zur Pause weiter giftig, wobei man sich gleich im Gegenzug bei Szabolcs Safar bedanken konnte, der im direkten Duell mit Dusan Svento Sieger blieb. Bitter: Nach eine Luftduell mit Ibrahim Sekagya verletzte sich die violette Nummer eins an der Schulter, für ihn kam Robert Almer zu seinem vierten Saisoneinsatz. Erste Diagnose: Kapselüberdehnung. Inwieweit an einen Einsatz gegen Bremen am Donnerstag zu denken ist, wird eine Magnetresonanzuntersuchung am Montag klären.

Die Austria ließ sich aber auch von diesem kleinen Schock nicht irritieren und gab weiter den Ton an. Pech hatte man nach einer halben Stunde, als Gustafsson einen gut getretenen Freistoß von Milenko Acimovic gerade noch aus der Ecke zaubern konnte. In der Nachspielzeit hatten die Veilchen Glück, weil Schiedsrichter Dietmar Drabek bei einem regulären Svento-Treffer auf Abseits entschied.

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Der eingewechselte Alexander Zickler stellte sich gleich nach dem Seitenwechsel mit einem Schuss ans Aluminium vor, aber auch die Austria versteckte sich keineswegs und erzielte in der 50 Minute nach einer starken Aktion beinahe das 2:0. Julian Baumgartlinger und Joachim Standfest spielten einen Doppelpass, Baumgartlinger gelang ein öffnender Pass in den Rücken der Salzburger Abwehr, Florian Klein, etwas zu weit aufgerückt, konnte seinen Schuss aber leider nur noch aus Rücklage und daher neben das Tor setzen. Schade, hatten die violetten Fans doch schon den Torschrei auf den Lippen.

© Fritz Duras

So wie auch gleich im Anschluss, als Zlatko Junuzovic nach einem Leitgeb-Fehler und einem klugen Pass von Emin Sulimani alleine an Gustafsson scheiterte. Beim anschließenden Kopfball vergab Julian Baumgartlinger per Kopf den nächsten Sitzer für den vorentscheidenden zweiten Treffer.

Die beste Möglichkeit hatte in der 63. Minute „Momo" Diabang, der nach einem Foul von Nikola Pokrivac an Julian Baumgartlinger im Strafraum vom Elfmeterpunkt scheiterte.

Aber auch in der verbleibenden halben Stunde blieb die Daxbacher-Truppe die klar überlegene Elf, vergab unter anderem durch Diabang, der im Strafraum wegrutschte, noch weitere gute Einschussmöglichkeiten und durfte sich nach 93 intensiven Minuten über einen völlig verdienten Sieg gegen die Salzburger freuen.

Quelle: www.fk-austria.at

Austria Wien weiter im Rennen

Mattersburg liegt den Veilchen

Austria SV MattersburgSV Mattersburg - FK Austria Wien 1:0 (1:0)
Horr-Stadion, 7.500 Zuschauer, SR Drachta

Torfolge: 1:0 Jun (15.)

FK Austria Wien: Safar - Standfest, Bak, Dragovic, Suttner - Klein, Baumgartlinger, Junuzovic, Acimovic (88./Sulimani)- Jun (70./Schumacher), Diabang (80./Vorisek)
SV Mattersburg: Bliem - Pauschenwein, Malic, Pöllhuber, Rath (81./Waltner) - Atan, Stjepanovic (91./Wagner), Sedloski, Hamouz (72./Spuller) - Mörz - Naumoski

Jun wieder gegen Mattersburg erfolgreich

Die Wiener Austria feiert in der 10. Meisterschaftsrunde einen ungefährdeten 1:0-Sieg gegen Mattersburg. Goalgetter Tomas Jun, der bereits vergangene Woche im Burgenland einen Doppelpack erzielte, besorgte vor der Pause die 1:0-Führung. An der drückenden Überlegenheit der Austria änderte sich auch nach Wiederanpfiff kaum etwas. Die Veilchen kontrollierten Ball und Gegner, vergaben aber, speziell in der Schlussphase, Chancen auf einen deutlich höheren Sieg.

FK Austria Wien - Mattersburg am 04.10.2009

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Die erste Hälfte des Spiels gegen Mattersburg verlief wie auf einer schiefen Ebene. Die Veilchen fuhren Angriff um Angriff auf das Tor der Gäste. Besonders das Kreativduo Milenko Acimovic und Zlatko Junuzovic, der erstmals seit über einem Monat wieder in der Startelf stand, sorgte für viele Impulse. So erstmals in der Minute 13, als Florian Klein einen weiten Pass von Milenko Acimovic mustergültig zur Mitte brachte und „Momo" Diabang um Zentimeter am Ball und wohl sicherem Tor vorbeirutschte. Zwei Minuten später spielte Zlatko Junuzovic einen perfekten Lochpass auf Tomas Jun, der, ohne mit der Wimper zu zucken, auf 1:0 für Violett einschoss (15.).

Und die violette Angriffslawine rollte weiter: Milenko Acimovic zirkelte einen seiner gefürchteten Freistöße in den Strafraum und beinahe hätte Jacek Bak auf der zweiten Stange den Ball zum 2:0 über die Linie gedrückt (29.). Der Spezialist für Aluminium ist bei den Veilchen derzeit „Momo" Diabang, der gleich in der nächsten Aktion, wie schon gegen Ried, eine Acimovic-Vorlage an die Stange setzte. Das Powerplay der Austria ging bis zum Pausenpfiff weiter. Wenige Sekunden bevor Schiedsrichter Oliver Drachta die Spieler in die Kabine schickte, scheiterte Julian Baumgartlinger gleich zwei Mal hintereinander alleine an Mattersburg-Tormann Stefan Bliem. Zwei Zahlen, die den Einbahnfußball im Horr-Stadion in Hälfte eins eindrucksvoll unterstreichen: 70 Prozent Ballbesitz und ein Schussverhältnis von 9:1 für die Mannschaft von Trainer Karl Daxbacher.

FK Austria Wien - Mattersburg am 04.10.2009

Copyright © Fritz Duras

Ein ähnliches Bild auch im zweiten Durchgang. Mattersburg wirkte nun aber etwas bemühter und fand durch Ilco Naumoski und Goce Sedloski erste Chancen vor. Die Austria hatte das Spiel aber weiter im Griff und blieb unter anderem durch einen Acimovic-Freistoß, den Bliem bändigen konnte, weiter am Drücker. So auch in der 67. Minute, als Junuzovic mit einem schnellen Antritt in den Strafraum stürmte, aber leider knapp links am Tor vorbeischoss. Glück danach auf der anderen Seite, als Szabolcs Safar den heranstürmenden Ilco Naumoski gerade noch stoppen konnte.

Die Austria vergab in der Schlussphase ein halbes Dutzend weitere Tormöglichkeiten für einen Kantersieg. So traf Joachim Standfest nach schönem Haken nur das Außennetz und Milenko Acimovic scheiterte im Strafraum nach Schumacher-Zuspiel. Der eingewechselte Petr Vorisek klopfte mit einem Distanzschuss ebenso an, wie Schumacher, der ein sehenswertes Zuspiel des Tschechen volley aus zehn Metern in die Hände von Mattersburg-Schlussmann Bliem knallte. Unterm Strich blieb ein hochverdienter Sieg für die Wiener Austria die damit Platz zwei in der Tabelle souverän verteidigte.

Quelle:FK Austria Wien

1:1

2 Punkte verschenkt

Austria.gif CD Nacional Funchal

FK Austria Wien - CD Nacional Funchal: 1:1 (0:1)
Horr Stadion, 11.000 Zuschauer, SR Chapron (Frankreich)

Torfolge: 0:1 Ruben Micael (35.), 1:1 Schumacher (76.)

FK Austria Wien: Safar - Standfest, Bak, Ortlechner, Suttner - Klein, Vorisek (78./Madl), Dragovic, Sulimani (31./Liendl) - Jun, Diabang (59./Schumacher)

CD Nacional Funchal:Iraizoz - Iraola (75./Zubiaurre), Ocio, Amorebieta, Castillo - Susaeta, Gurpegi (83./San Jose), Yeste, Muniain - Etxeberria, Llorente (59./Lopez)

UEFA EURO League - FK Austria - CD Nacional Funchal am 01.10.2009

Mit Glück noch Unentschieden gespielt

Die Veilchen holen mit einem 1:1 gegen Funchal den ersten violetten Punkt in der Gruppenphase der Europa League! In einer sehr intensiv geführten Partie ging die Wiener Austria gegen Funchal leider mit 0:1 in die Pause: Milenko Acimovic vergab schon kurz nach Anpfiff einen Elfmeter und die Veilchen vermochten in Halbzeit eins auch ihre anderen Chancen nicht zu nützen. Anders Funchal, das durch einen Kracher von Nacional-Spielmacher Rúben in Führung ging. In Hälfte zwei drückten die Veilchen, erzielten durch Schumacher zwar noch den Ausgleich, leider wollte das 2:1 an diesem Abend aber nicht mehr fallen. Schade, denn die 11.000 Zuschauer hätten sich für die tolle Stimmung im ausverkauften Horr-Stadion einen Sieg verdient.

UEFA EURO League - FK Austria - CD Nacional Funchal am 01.10.2009

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Nach anfänglichem Abtasten begann die Partie gleich mit einem Paukenschlag: der heranstürmende Tomas Jun wurde von Cléber im Strafraum gehalten - Elfmeter! Milenko Acimovic trat an, schoss halbhoch rechts auf das Tor, aber Nacional-Tormann Bracali konnte den nicht sonderlich präzisen Strafstoß halten.

UEFA EURO League - FK Austria - CD Nacional Funchal am 01.10.2009

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Im direkten Gegenzug wurde es vor dem violetten Tor dafür gleich brandgefährlich. Geschockt vom vergebenen Elfmeter schlief die Austria-Hintermannschaft, plötzlich stand Mateus allein vor Szabolcs Safar, der dessen Schuss mit einer unglaublichen Reaktion aber noch über die Latte drehte. Nur vier Minuten später konnte sich Safar ein weiteres Mal auszeichnen. Wieder tauchte Mateus völlig alleine vor unserem Schlussmann auf und wieder konnte sich „Safi" im Duell 1:1 auszeichnen.

Die Austria spielte weiter nach vorne und bekam das Heft immer mehr in die Hand. Pech hatte abermals Milenko Acimovic, als er eine scharfe Hereingabe von Petr Vorisek am Elfmeterpunkt bändigte, aber beim Schussversuch ausrutschte. Beinahe war unser Regisseur danach am 1:0 der Veilchen beteiligt. Die Fans hatten schon den Torschrei auf den Lippen, als Jacek Bak nach einer seiner gefährlichen Flanken einen Kopfball druckvoll auf das gegnerische Tor brachte. Leider konnte sich der sehr sichere Bracali mit einer Handabwehr auf der Linie auszeichnen (19.).

UEFA EURO League - FK Austria - CD Nacional Funchal am 01.10.2009

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Ganz allein vor dem Tor befand sich gleich in der nächsten Aktion „Momo" Diabang, doch seinen Kopfball setzte er nach einem hohen Zuspiel links neben das Tor. Mittlerweile hatte sich die Austria ein deutliches Übergewicht erarbeitet. Just in diese Drangperiode fiel das 1:0 für die Gäste. Funchal-Spielmacher Rúben zog aus über 25 Metern perfekt ab und traf am chancenlosen Safar vorbei via Latte zur überraschenden Führung (35.), die mangels weiterer Möglichkeiten bis zur Pause hielt. Resümee der ersten Hälfte - exzellente Chancen hüben wie drüben, Vorteile für Violett, aber ein Tausendguldenschuss von Rúben sorgte für die 1:0-Führung der Gäste.

Trainer Karl Daxbacher brachte für die zweiten 45 Minuten Offensivturbo Zlatko Junuzovic, der die gegnerische Defensivabteilung gleich ordentlich durcheinander wirbelte. Für Gefahr sorgte aber einmal mehr Milenko Acimovic, zuerst mit einem satten Distanzschuss (53.). Gleich im Anschluss schloss er eine sehenswerte Kombination mit einem weiteren Kracher beinahe mit dem 1:1 ab.

Die Veilchen drängten die Portugiesen, bei denen sichtlich die Kraft schwand, immer mehr in die eigene Hälfte, konnten aber weder durch Jun (64.) nach Junuzovic-Zuspiel, oder Bak (per Kopf) verwerten. So blieb es dem eingewechselten Schumacher überlassen, mit seinem Premierentreffer für Violett den vielumjubelten Ausgleich zu erzielen. Aleksandar Dragovic fing einen Ball im Strafraum ab und über Julian Baumgartlinger kam das Leder zum brasilianischen Stürmer. Der tanzte drei Portugiesen aus und versenkte den Ball unter Tormann Bracali zum längt fälligen 1:1 (76.).

UEFA EURO League - FK Austria - CD Nacional Funchal am 01.10.2009

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Es sollte auch unserem Neuzugang überlassen bleiben, die wahrscheinlich größte Chance auf den Siegestreffer auf dem Fuß zu haben. Fünf Meter vor dem Tor, setzte er zum Drehschuss an, als der ansonsten sehr solide Schiedsrichter Tony Chapron völlig grundlos abpfiff. Wer den Brasilaner kennt, der weiß, dass sich Schumacher diese Chance wohl kaum hätte entgehen lassen. So verrannen die Minuten und schlussendlich blieb es beim 1:1. Somit haben sich unsere Aufstiegschancen in dieser stark besetzten Gruppe, in der Werder Bremen Athletio Bilbao locker mit 3:1 zu Hause besiegte, leider nicht unbedingt verbessert.

Quelle:FK Austria Wien

Auswärtserfolg gegen Mattersburg

Immens wichtiger Sieg

SV Mattersburg AustriaSV Mattersburg - FK Austria Wien 1:3 (0:1)
Pappel-Stadion, 6.900 Zuschauer, SR Prammer

Torfolge: 0:1 Jun (24.), 1:1 Naumoski (53.), 1:2 Standfest (63.), 1:3 Jun (66.)

SV Mattersburg: Bliem - Sedloski (76./Pauschenwein), Malic, Pöllhuber, Hamouz (79./Schmidt) - Spuller, Mörz, Seidl, Atan (82./Wagner) - Naumoski, Waltner

FK Austria Wien: Safar - Standfest, Bak, Ortlechner, Suttner - Klein, Vorisek, Baumgartlinger, Acimovic (82./E. Sulimani) - Jun (86./Topic), Diabang (75./Junuzovic)

Jun-Doppelpack sichert Sieg in Mattersburg

Der FK Austria Wien ist auch in der Bundesliga wieder zurück auf der Siegerstraße. Drei Tage nach dem Remis gegen Ried feierten die Violetten in Mattersburg einen verdienten 3:1-Erfolg. Ganz nach unserem Geschmack, in dieser Tonart könnte es auch Donnerstag beim Heimspiel gegen CD Nacional weitergehen.

Mattersburg - FK Austria Wien am 26.09.2009

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45 Minuten war es ein völlig untypisches Spiel zwischen Mattersburg und der Austria. Die Veilchen dominierten wie selten zuvor im Pappel-Stadion, das untermauerte auch die Statistik des Ballbesitzes, der mit 63 Prozent klar zu unseren Gunsten ausfiel. Auch der ansonsten ruppige Spielstil, der viele Duelle mit den Burgenländern in den vergangenen Jahren prägte, blieb diesmal in der Kabine.

Ebenso wie Neuzugang Schumacher, statt ihm begann diesmal wieder Ried-Torschütze Momo Diabang. Der Senegalese mit deutschem Pass sorgte für einige Unruhe in der Mattersburger Hälfte und bereitete auch die Führung mustergültig vor: Traumpass von Acimovic auf Diabang in den Strafraum, dessen Quervorlage musste Tomas Jun nur noch über die Linie drücken (24.). Nur sechs Minuten später hätte der Tscheche mit einem Kopfball, der aber über die Latte streifte, bereits alles klar machen können.

Statt gleich richtig nachzusetzen, wurde es nach der Pause aber noch einmal unnötig spannend. Mattersburg hatte bis auf einen Weitschuss von Seidl (52.) nichts Gefährliches zu bieten und doch fiel der Ausgleich: Hoher Ball in den Strafraum, Naumoski springt das Leder zwar an die Hand, Referee Prammer ließ seinen Treffer dennoch gelten (53.).

Mattersburg - FK Austria Wien am 26.09.2009

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Die Austrianer steckten aber nicht auf und kämpften sich in die Partie bravourös zurück. Der Lohn war die Führung durch Standfest, der eine Acimovic-Flanke am langen Eck seelenruhig zum 2:1 verwandeln konnte (62.). Das schönste Tor des Tages machte Jun mit seinem zweiten Treffer: Alleingang im Mittelfeld, Doppelpass über rechts mit Klein - 3:1 (66.). Jetzt war der Deckel endgültig auf dem Topf drauf und der dritte Auswärtssieg in dieser Saison perfekt!

Mattersburg - FK Austria Wien am 26.09.2009

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Besonders erfreulich war auch das Comeback von Zlatko Junuzovic, der erstmals nach viereinhalb Wochen wieder ein paar Minuten Spielpraxis sammeln konnte und damit wieder eine Alternative mehr im Kader ist.

Quelle:FK Austria Wien

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