14. Runde
SC Magna Wr. Neustadt - FK Austria Wien 4:3

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Ab ins Mittelfeld

Halloween für die Veilchen

Magna Wr. Neustadt FK Austria Wien

SC Magna Wr. Neustadt - FK Austria Wien 4:3 (2:1)

Wr. Neustadt, 4.350 Zuschauer, SR Meßner
Tore: 0:1 Schumacher (26.), 1:1 Kuljic (28.), 2:1 Aigner (36./Elfmeter), 3:1 Ari (56.), 3:2 Acimovic (63./Freistoß), 4:2 Wolf (76.), 4:3 Diabang (92.)

SC Magna Wr. Neustadt: Fornezzi - Ari, Kostal, Ramsebner, Klapf - Wolf (88./Burgstaller), Reiter, Gercaliu, Simkovic - Aigner (71./Stanislaw), Kuljic (74./Kurtisi)

Austria: Safar - Standfest, Bak, Dragovic, Ortlechner - Klein, Baumgartlinger (73./Hattenberger), Sulimani (60./Diabang) - Junuzovic, Acimovic - Schumacher (60./Topic)

© Fritz Duras

Torfestival mit negativem Ausgang

Gruselig. Auch gegen den dritten Tabellennachzügler hat der FK Austria Wien keine gute Figur gemacht. Nach den Niederlagen beim Zehnten aus Klagenfurt und beim Neunten aus Kapfenberg gab es auch beim Achten aus Wr. Neustadt nichts zu holen.

Im Stadion war es kalt wie in einer Tiefkühltruhe und auch das Spiel bot aus Sicht der Austria nur kurz etwas Erwärmendes. Nämlich beim 1:0 durch ein Kopfball-Tor von Schumacher, der eine Flanke von Acimovic perfekt verwertete (26.).

Die Freude darüber war aber nur von kurzer Dauer, da Kuljic nach einem Gestocher im Fünfmeter-Strafraum praktisch der Ausgleich glückte (28.). Wenig später kam es aber noch schrecklicher, denn Klein wehrte einen Kuljic-Schuss aus kurzer Distanz mit der Hand auf der Linie ab, Aigner stellte per Elfmeter auf 2:1 (35.).

Ein Schock und dem Spielverlauf nach nicht passend. Denn Violett machte das Spiel, hatte mehr Ballbesitz und durch Schüsse von Sulimani sowie Standfest (beide 9.) auch die besseren Möglichkeiten, Neustadt hatte durch Aigner eine Chance, sein Weitschuss ging aber klar vorbei (11.).

Mit nur zehn Mann war es nach dem Pausentee natürlich schwer, das Ergebnis noch zu korrigieren, aber wollte man nicht mit leeren Händen vom Aufsteiger wegfahren, musste man rasch reagieren.

Genau das Gegenteil war der Fall. Wie schon in Kapfenberg am Mittwoch kostete abermals eine Unachtsamkeit mögliche Punkte: Kuljic spielte am Strafraum einen Freistoß schnell auf den aufgerückten Rechtsverteidiger Ari, der schlenzte an Safar vorbei aus wenigen Metern zum 3:1 ein (56.).

Coach Daxbacher reagierte prompt, brachte mit Topic und Diabang zwei neue Stürmer. Kurz keimte nochmals Hoffnung auf, da Acimovic per Freistoß auf 2:3 verkürzen konnte (63.), Wolf gelang nach einem Konter mit einem Schuss ins lange Eck aber das vorentscheidende 4:2 (76.), das 3:4 durch Diabang in der Nachspielzeit war nur noch Kosmetik.

In der Tabelle sind wir damit leider auf Rang 4 abgerutscht. Gruselig, passend zu Halloween.

Wenigstens privat hat Karl Daxbacher an diesem Tag etwas zu feiern gehabt, er wurde zum zweiten Mal Großvater. Die Austria-Familie gratuliert!

Quelle: www.fk-austria.at

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