Revanche geglückt
Mit Tabellenführer gleichgezogen
Nach tollem Spiel mit verdientem Sieg in die Kabine
Horr- Stadion, 9.092 Zuschauer, SR Drabek
Torfolge:1:0 Junuzovic (20.)
FK Austria Wien: Safar (24. Almer) - Standfest, Bak, Dragovic (46. Ortlechner), Suttner - Klein, Baumgartlinger, E. Sulimani - Junuzovic, Acimovic (92. Hattenberger) - Diabang
Red Bull Salzburg: Gustafsson - Schwegler, Sekagya, Dudic (55. Cziommer), Ulmer (66. Jezek) - Schiemer - Tchoyi, Leitgeb, Pokrivac, Svento - Janko (46. Zickler)
Zlatko Junuzovic schießt Meister Salzburg k. o.
Die Veilchen begannen gegen den Tabellenführer sehr stark, schnürten die Salzburger förmlich in der eigenen Hälfte ein. Die beste Möglichkeit hatte in dieser Powerplay-Phase Zlatko Junuzovic, der mit einem Weitschuss erstmals bei Eddie Gustafsson im Tor der Gäste anklopfte. Der gerechte Lohn für diesen ambitionierten Start war das 1:0 durch Junuzovic, der ja bereits in Runde eins auswärts gegen die Mozartstädter getroffen hatte: Milenko Acimovic legte einen Eckball auf den violetten Offensivturbo ab, der ohne mit der Wimper zu zucken, flach ins linke Eck traf (20.).
© Fritz Duras
Und die Veilchen blieben auch bis zur Pause weiter giftig, wobei man sich gleich im Gegenzug bei Szabolcs Safar bedanken konnte, der im direkten Duell mit Dusan Svento Sieger blieb. Bitter: Nach eine Luftduell mit Ibrahim Sekagya verletzte sich die violette Nummer eins an der Schulter, für ihn kam Robert Almer zu seinem vierten Saisoneinsatz. Erste Diagnose: Kapselüberdehnung. Inwieweit an einen Einsatz gegen Bremen am Donnerstag zu denken ist, wird eine Magnetresonanzuntersuchung am Montag klären.Die Austria ließ sich aber auch von diesem kleinen Schock nicht irritieren und gab weiter den Ton an. Pech hatte man nach einer halben Stunde, als Gustafsson einen gut getretenen Freistoß von Milenko Acimovic gerade noch aus der Ecke zaubern konnte. In der Nachspielzeit hatten die Veilchen Glück, weil Schiedsrichter Dietmar Drabek bei einem regulären Svento-Treffer auf Abseits entschied.
© Fritz Duras
Der eingewechselte Alexander Zickler stellte sich gleich nach dem Seitenwechsel mit einem Schuss ans Aluminium vor, aber auch die Austria versteckte sich keineswegs und erzielte in der 50 Minute nach einer starken Aktion beinahe das 2:0. Julian Baumgartlinger und Joachim Standfest spielten einen Doppelpass, Baumgartlinger gelang ein öffnender Pass in den Rücken der Salzburger Abwehr, Florian Klein, etwas zu weit aufgerückt, konnte seinen Schuss aber leider nur noch aus Rücklage und daher neben das Tor setzen. Schade, hatten die violetten Fans doch schon den Torschrei auf den Lippen.
© Fritz Duras
So wie auch gleich im Anschluss, als Zlatko Junuzovic nach einem Leitgeb-Fehler und einem klugen Pass von Emin Sulimani alleine an Gustafsson scheiterte. Beim anschließenden Kopfball vergab Julian Baumgartlinger per Kopf den nächsten Sitzer für den vorentscheidenden zweiten Treffer.Die beste Möglichkeit hatte in der 63. Minute „Momo" Diabang, der nach einem Foul von Nikola Pokrivac an Julian Baumgartlinger im Strafraum vom Elfmeterpunkt scheiterte.
Aber auch in der verbleibenden halben Stunde blieb die Daxbacher-Truppe die klar überlegene Elf, vergab unter anderem durch Diabang, der im Strafraum wegrutschte, noch weitere gute Einschussmöglichkeiten und durfte sich nach 93 intensiven Minuten über einen völlig verdienten Sieg gegen die Salzburger freuen.






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